Buch, Deutsch, 346 Seiten, Format (B × H): 108 mm x 177 mm, Gewicht: 276 g
Zum Verhältnis von Normativität und Praxis
Buch, Deutsch, 346 Seiten, Format (B × H): 108 mm x 177 mm, Gewicht: 276 g
Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft
ISBN: 978-3-518-29207-5
Verlag: Suhrkamp
Wie jede Philosophie enthält die Dekonstruktion eine Untersuchung grundlegender Begriffe wie Bedeutung, Wahrheit, Wissen oder Gerechtigkeit. Sie fragt danach, was die damit bezeichneten normativen Orientierungen ermöglicht, sie zugleich in ihrer »strengen Reinheit« (Derrida) unmöglich macht. Der Versuch, diese Antwort der Dekonstruktion in unterschiedlichen Feldern der Philosophie zu erproben, ist das gemeinsame Ziel der Beiträge des Bandes. Dabei eint sie die These, daß es Bedeutung, Wahrheit, Wissen, Gerechtigkeit nur in Praktiken des Sprechens, Beurteilens, Erkennens, Entscheidens gibt und wir sie dennoch in unseren Praktiken nicht garantieren und gewährleisten können.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Geisteswissenschaften Philosophie Philosophie: Allgemeines, Methoden
- Geisteswissenschaften Philosophie Moderne Philosophische Disziplinen Dekonstruktivismus, Strukturalismus, Poststrukturalismus
- Geisteswissenschaften Philosophie Geschichte der Westlichen Philosophie Westliche Philosophie: 20./21. Jahrhundert
Weitere Infos & Material
Andrea Kern und Christoph Menke
Einleitung: Dekonstruktion als Philosophie
Pirmin Stekeler-Weithofer
Zur Dekonstruktion gegenstandsfixierter Seinsgeschichte bei Heidegger und Derrida
Denis McManus
Bedingungen der Möglichkeit und Unmöglichkeit Wittgenstein, Heidegger und Derrida
Alexander Garda Dürrmann
Dichtung und Wahrheit der Dekonstruktion
Karin de Boer
Zur Dekonstruktion des Hegeischen Zweckbegriffs
Gerhard Gamm
Perspektiven nachmetaphysischen Denkens
Sebastian Rödl
Schrift als Form menschlicher Erfahrung
Martin Stone
Die dekonstruktive Stimme in Wirtgensteins Philosophischen Untersuchungen
Emil Angehrn
Dekonsrruktion und Hermeneutik
Albrecht Wellmer
Hermeneutische Reflexion und ihre dekonstruktive Radikalisierung. Kommentar zu Emil Angehrn
Andrea Kern
Wissen vom Standpunkte eines Menschen
Christoph Menke
Können und Glauben. Die Möglichkeit der Gerechtigkeit
Thorsten Bonacker
Die Gemeinschaft der Dekonstruktion. Zum normativen Gehalt liberaler Gemeinschaften
Dieter Thomä
Das Gefühl der eigenen Existenz und die Situation des Subjekts. Mit Rousseau gegen Derrida und de Man denken
Bernhard Waldenfels
Was sich der Dekonstruktion entzieht
Georg W. Bertram
Die Dekonstruktion der Normen und die Normen der Dekonstruktion




