Kirschner / Fluentum | UNICA | Buch | 978-3-95476-503-4 | www.sack.de

Buch, Englisch, Deutsch, 144 Seiten, Format (B × H): 250 mm x 200 mm, Gewicht: 736 g

Reihe: Fluentum

Kirschner / Fluentum

UNICA


1. Auflage 2022
ISBN: 978-3-95476-503-4
Verlag: DISTANZ Verlag

Buch, Englisch, Deutsch, 144 Seiten, Format (B × H): 250 mm x 200 mm, Gewicht: 736 g

Reihe: Fluentum

ISBN: 978-3-95476-503-4
Verlag: DISTANZ Verlag


  Postapokalyptische Szenarien

Basierend auf Recherchen zu den technologischen und ästhetischen Potenzialen immersiver Medien beschäftigt sich Anja Kirschners (geb. 1977 in München; lebt und arbeitet in Berlin und London) neueste ausstellungsbegleitende Publikation mit der Resonanz historischer Gewalt in postapokalyptischen Computerspielwelten. Ihre Herangehensweise ist dabei von der Künstlerin und Autorin Unica Zürn (1916–1970) und deren Bruch mit normativen anatomischen, architektonischen und sprachlichen Gefügen abgeleitet. Kirschner überträgt diese auf digitale Produktionsformen und historische Drehorte und verknüpft sie miteinander in einer höchst zeitgenössischen und ortsspezifischen Auseinandersetzung. Durch die Verschmelzung aktueller post-kinematischer Produktionsformen wie Motion Capture mit zeichnerischen und quasi-archäologischen Verfahren verdichtet die Künstlerin zu einer komplexen und poetischen Erkundung neuer Technologien und der daraus entstehenden Erfahrungswelten.

Die Publikation dokumentiert das gleichnamige Werk, welches im Rahmen der Ausstellungsreihe von Fluentum, einer gemeinnützigen Plattform für das Ausstellen, Produzieren und Sammeln zeitgenössischer Kunst mit Schwerpunkt auf zeitbasierten Medien, in Auftrag gegeben wurde. Die Essays schrieben Luisa Lorenza Corna, Claire Finch und Lisa Jeschke.

Post-Apocalyptic Scenarios

Based on research into the technological and aesthetic potentials of immersive media, the publication accompanies the latest exhibition by Anja Kirschner (b. 1977, Munich; lives and works in Berlin and London) and deals with the ways in which historical violence resonates in the world of post-apocalyptic video games. Her approach here derives from the artist and author Unica Zürn (1916–1970) who broke with normative anatomical, architectural, and linguistic structures. Kirschner transfers this approach to digital production forms and historical shooting locations, bringing them together into a profoundly contemporary and site-specific form of inquiry. By fusing current forms of post-cinematic production like motion capture with drawing and quasi-archaeological processes, the artist condenses into a complex and poetic exploration of new technologies and the experiential worlds they create.

The publication documents the commissioned artwork which was presented as part of the exhibition series by Fluentum, a nonprofit platform for exhibiting, producing, and collecting contemporary art with a focus on time-based media. The essays are written by Luisa Lorenza Corna, Claire Finch, and Lisa Jeschke.

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