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Kißling | Die latente Funktion von Compliance | Buch | 978-3-8288-3831-4 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 180 Seiten, broschiert, Format (B × H): 149 mm x 213 mm, Gewicht: 276 g

Kißling

Die latente Funktion von Compliance

Eine Analyse der Wirkungszusammenhänge von Compliance Maßnahmen auf das Dunkelfeld der Wirtschaftskriminalität
1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-8288-3831-4
Verlag: Tectum Verlag

Eine Analyse der Wirkungszusammenhänge von Compliance Maßnahmen auf das Dunkelfeld der Wirtschaftskriminalität

Buch, Deutsch, 180 Seiten, broschiert, Format (B × H): 149 mm x 213 mm, Gewicht: 276 g

ISBN: 978-3-8288-3831-4
Verlag: Tectum Verlag


Als Strategie zur Vermeidung wirtschaftskrimineller Handlungen haben Compliance Management Systeme mittlerweile auch in deutschen Unternehmen Fu? gefasst. Mit Blick auf das Ph?nomen der Wirtschaftskriminalit?t und dessen Dunkelfeld untersucht Kristin Ki?ling die Frage, ob und inwieweit die Einf?hrung von Compliance einen Einfluss auf das Sichtbarwerden wirtschaftskrimineller Handlungen im Hellfeld registrierter Kriminalit?t haben kann. Zur Beantwortung dieser Frage nutzt Ki?ling die Funktionsanalyse nach Robert K. Merton. Dessen Unterscheidung zwischen latenten und manifesten Funktionen bringt sie zu der These, dass durch Einf?hrung von Compliance Ma?nahmen unter gewissen Umst?nden sogar eine nicht intendierte Abschottung des Unternehmens vor dem Zugriff staatlicher Strafverfolgungsbeh?rden eintreten kann. Mit ihren Analysen wendet sich die Autorin gleicherma?en an Juristen, Compliance Experten, Kriminologen und Soziologen.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Inhaltsverzeichnis
Vorwort 5
Kurzzusammenfassung 7
Abstract 9
Inhaltsverzeichnis 11
Abbildungsverzeichnis 15
Tabellenverzeichnis 17
1 Einleitung – Das Forschungsproblem 19
1.1 Das Dunkelfeld der Wirtschaftskriminalität 21
1.2 Compliance und die Erhellung des Dunkelfeldes 22
1.3 Die Relevanz des staatlichen Zugriffs 25
1.4 Die Forschungsfrage 26
2 Theoretische Grundüberlegungen 27
2.1 Die Theorie des Funktionalismus in der Soziologie 28
2.1.1 Die Vorläufer der funktionalen Analyse – Herbert Spencer und

Émile Durkheim 29
2.1.2 Die Vertreter des Funktionalismus 30
2.1.2.1 Alfred Radcliff-Brown 30
2.1.2.2 Bronislaw Malinowski 31
2.1.2.3 Talcott Parsons 31
2.1.2.4 Wiederbelebung des Funktionalismus durch Niklas Luhmann 35
2.1.3 Die Postulate des klassischen Funktionalismus 35
2.1.4 Die Kritik am Funktionalimus 36
2.1.4.1 Mertons Kritik an den Postulaten des

klassischen Funktionalismus 36
2.1.4.2 Kritik an den Methoden des Funktionalismus 36
2.2 Die funktionale Analyse Robert K. Mertons 37
2.2.1 Mertons Funktionalismus und der Begriff der Funktion 38
2.2.2 Die Logik der funktionalen Analyse 39
2.2.3 Das Konzept der latenten und manifesten Funktion 41
2.2.3.1 Das Beispiel der Regentänze der Hopi Indianer 42
2.2.3.2 Das Beispiel der Parteienmaschine 43
2.3 Anwendungsbereiche des Konzeptes der latenten und manifesten Funktionen nach Robert K. Merton 45
2.3.1 Studien über die Wirkung von Arbeitslosigkeit auf das

psychische Wohlbefinden 46
2.3.1.1 Die Bedeutung der Arbeit im Kontext der Arbeitslosigkeit 47
2.3.1.2 Die latenten und manifesten Vorteile von Erwerbstätigkeit

und deren Wirkung auf das psychische Wohlbefinden

von Arbeitslosen 48
2.3.1.3 Die Rolle sinnvoller Freizeitaktivitäten während

der Erwerbslosigkeit 49
2.3.1.4 Das Bedürfnis nach Arbeit 50
2.3.1.5 Die Funktion der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt

auf die psychische Gesundheit 51
2.3.2 Die latente Funktion sozialer Rollen 52
2.3.2.1 Die Differenzierung Gouldners latenter sozialer Rollen 52
2.3.2.2 Die latente Kultur 53
2.3.3 Aufsätze, die sich direkt auf Mertons Konzept der latenten und manifesten Funktionen beziehen 54
2.3.3.1 Die Fruchtbarkeit des Einbezugs funktionaler Analyse 54
2.3.3.1.1 Charles Wrights Funktionsanalyse

der Massenkommunikation 55
2.3.3.1.2 Charles Arnold Anderson und die „Methodology of Comparative Education“ 56
2.3.3.1.3 Fiellins Fallstudie zur Funktion informeller Gruppen 57
2.3.3.1.4 Soziale Konflikte zwischen Kindern und deren Funktion 58
2.3.3.2 Das Konzept der latenten Funktion als Mittel zur

Erklärung von ineffektiven, illegalen oder genuin

das soziale System bedrohenden Phänomenen 58
2.3.3.2.1 Die manifesten und latenten Funktionen der italienischen Migration in Australien 59
2.3.3.2.2 Die soziale Rolle des „Kranken“ und deren latente Funktion 60
2.3.3.2.3 Eine Funktionsanalyse zur Beschneidung von

Frauen im Sudan 61
2.3.3.2.4 Robert Birnbaum und die latente Funktion des

akademischen Senats 62
2.3.4 Weitere Aufsätze, die sich des Konzeptes der latenten und manifesten Funktion bedienen 63
2.3.5 Kritische Stimmen zum Theoriekonstrukt der latenten und

manifesten Funktion 64
2.3.6 Die Tragfähigkeit der funktionalen Analyse 65
3 Die wissenschaftliche Diskussion im Themengebiet Compliance 67
3.1 Das theoretische Verständnis von Compliance 67
3.1.1 Überblick über Compliance Management Systeme 67
3.1.2 Die Funktionen von Compliance 69
3.1.2.1 Die Schutz- und Risikominimierungsfunktion 74
3.1.2.2 Die Beratungs- und Informationsfunktion 77
3.1.2.3 Die Monitoring- und Überwachungsfunktion 79
3.1.2.4 Marketing Funktion 81
3.1.3 Weiterentwicklung – Die latente Funktion von Compliance 82
3.2 Die Ausgestaltung der Funktionen von Compliance –

Ein empirischer Überblick 83
3.2.1 Kurzzusammenfassung des Forschungsstandes Compliance 84
3.2.1.1 Die Handlungsempfehlungen und Best Practice Vorschläge 85
3.2.2 Die manifesten Funktionen von Compliance und deren

Ausgestaltung in den Unternehmen 87
3.2.2.1 Die Schutz- und Risikominimierungsfunktion 87
3.2.2.1.1 Das Risikomanagement 87
3.2.2.1.2 Der Verhaltenskodex 88
3.2.2.1.3 Die Mitarbeiterschulungen 89
3.2.2.1.4 Das Mission Statement 90
3.2.2.2 Die Beratungs- und Informationsfunktion 91
3.2.2.2.1 Die Compliance Abteilung 91
3.2.2.2.2 Der Compliance Verantwortliche 93
3.2.2.2.3 Die Berichtswege des Compliance Verantwortlichen 94
3.2.2.3 Die Monitoring- und Überwachungsfunktion 95
3.2.2.3.1 Das Interne Kontrollsystem 95
3.2.2.3.2 Das Whistle-Blowing System 97
3.2.2.4 Die Marketing Funktion 101
3.2.2.4.1 Die Null Toleranz Politik 102
4 Die Hypothesen der Untersuchung 105
5 Die Methodik der Untersuchung 109
6 Die Qualitative Untersuchung 111
6.1 Zusammenfassung der Inhalte bezüglich der latenten Funktion

von Compliance 111
6.2 Die latente Funktion von Compliance in der Literatur –

Eine Kategorisierung 121
6.2.1 Die Kritiker 122
6.2.2 Die Realisten 124
6.2.3 Die Selbstregulierer 125
6.3 Zusammenfassung der Ergebnisse der Metaanalyse 128
7 Die Quantitative Untersuchung 129
7.1 Das Forschungsprojekt der Universität Leipzig –
Der zugrundeliegende Datensatz 129
7.1.1 Die Auswahl des Samples 129
7.1.2 Die Zusammensetzung des Untersuchungssamples 130
7.1.2.1 Soziodemografische Faktoren der Unternehmen 130
7.1.2.2 Die Struktur und der Umfang von Compliance Maßnahmen 131
7.1.2.3 Die Compliance Organisation 133
7.1.2.4 Das Kriminalitätsaufkommen 133
7.1.2.5 Die eingeschätzte Wirkung der Compliance Maßnahmen 134
7.1.2.6 Die Kontrolle und Durchsetzung der Compliance Maßnahmen 135
7.2 Die Operationalisierung der Hypothesen 136
7.3 Die Ergebnisse der quantitativen Analyse –

Strukturelle Bedingungen für eine latente Funktion von Compliance 138
7.3.1 Die deskriptiven Verteilungen 138
7.3.1.1 Die Eigenständigkeit der Compliance Abteilung 139
7.3.1.2 Das Vorhandensein eines Hinweisgebersystems 140
7.3.1.3 Der Beruf des Compliance Verantwortlichen 141
7.3.1.4 Der Berichtsweg des Compliance Verantwortlichen (CV) 142
7.3.2 Die logistische Regression 143
7.3.2.1 Die bivariaten Regressionen 143
7.3.2.1.1 Die Hypothese 1 –

Eigenständigkeit der Compliance Abteilung 143
7.3.2.1.2 Hypothese 2 – Vorhandensein eines Hinweisgebersystems 144
7.3.2.1.3 Hypothese 3 – Beruf des Compliance Verantwortlichen 146
7.3.2.1.4 Hypothese 4 –

Berichtswege des Compliance Verantwortlichen 147
7.3.2.1.5 Zusammenfassung der Ergebnisse der

bivariaten Regressionen 148
7.3.2.2 Multivariate Analyseverfahren 149
7.3.3 Zusammenfassung der Ergebnisse der quantitativen Analysen 152
8 Unter welchen Bedingungen entsteht die latente Funktion

von Compliance? 155
9 Die Folgen der latenten Funktion – Ein Ausblick 157
Literaturverzeichnis 161
Anhang 177



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