Buch, Deutsch, Band 17, 466 Seiten, Format (B × H): 147 mm x 210 mm, Gewicht: 870 g
Reihe: Forum Junge Romanistik
Beiträge zum XXVI. Forum Junge Romanistik in Bochum (26.-29. Mai 2010)
Buch, Deutsch, Band 17, 466 Seiten, Format (B × H): 147 mm x 210 mm, Gewicht: 870 g
Reihe: Forum Junge Romanistik
ISBN: 978-3-89975-244-1
Verlag: Peter Lang
Die Beiträge zum XXVI. Forum Junge Romanistik 'Repräsentationsformen von Wissen' führen die im letzten Jahr begonnene Schriftenreihe Forum Junge Romanistik fort und schreiben sich damit in die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit grundlegenden romanistischen Fragestellungen aus der Sicht von NachwuchswissenschaftlerInnen ein.
Das Thema des Bandes spiegelt das in den Geisteswissenschaften wachsende Interesse für die Austauschbeziehungen zwischen Inhalt und Form von Wissen wider. Aus verschiedenen romanistischen Disziplinen, aber auch unter Berücksichtigung verwandter Fachbereiche und Forschungsansätze, beleuchten die hier versammelten Beiträge das Verhältnis zwischen dem Wissen und seiner Darstellung, seiner Vermittlung und seiner Übersetzung in andere Erkenntnisordnungen. Dabei werden Transferprozesse zwischen Literatur und Wissenschaft ebenso in den Blick genommen wie die Stellvertreterschaft von Zeichen und die Wissensarchivierung in den neuen Medien. 'Repräsentation' wird dabei nicht nur im Sinne einer Abbildung, sondern auch in ihrer wissenserzeugenden Dimension verstanden.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
Weitere Infos & Material
I. Figuren und Figurationen des Wissens
FELIX SCHMELZER
„In medio omnium residet sol“: Die Idee des Schönen im Heliozentrismus
LENA SEAUVE
Wissen als Erzählornament in Jean Potockis Manuscrit trouvé à Saragosse (1804 und 1810)
JOHANNA KOEHN
Literarische Wissenschaftsgeschichte – Fiktive Denker der Lumières im französischen Gegenwartsroman
II. Wissensvermittlung und ihre Repräsentationsformen
CORINNA KOCH
Das fremdsprachendidaktische Potenzial der Metapher als Repräsentationsform menschlichen Denkens
CONCEPCION RICO ALBERT
Integración en la clase de ELE de la fraseología emoziona como elemento de adquisición de competencia comunicativa intercultural: reflexiones e implicaciones fraseodidácticas
CHRISTINE KONECNY
Von ‚eingepflanzten‘ Nägeln zu ‚hinuntergeschluckten‘ Tränen und ‚jungfräulichen‘ DVDs. Die Konzeptualisierung von Wissen in denotativ äquivalenten italienischen und deutschen Kollokationen und deren lexikographische Repräsentation
MARINA ORTRUD M. HERTRAMPF
Romaneske Inszenierungen von Wissen bei Érik Orsenna
III. Darstellung des Fremden
TERESA STAUDACHER
Normensysteme und Wissenstraditionen in Torquato Tassos früher Epik und Poetik. Prozesse der Überlagerung und Ambiguisierung
BEATRICE NICKEL
Der Mondflug und die Popularisierung astronomischen, kosmologischen und anthropologischen Wissens: Cyrano de Bergeracs Histoire comique des états et empires de la lune
SIMONE ADAM
Von ‚anderen Räumen‘: Die Repräsentation des geographischen Raumes Kanada in der Encyclopédie
IV. Norm(-bewusstsein), Sprachstereotype und ihre Darstellungsformen
CORINA LEITHNER
Normen repräsentieren: Darstellungsformen in der italienischen Grammatikographie
JULIA RICHTER
Dimensionen der Beschreibung sprachbezogener Stereotypisierungen
LUCA MELCHIOR & FABIO D’AGOSTINI
Halbkollaborative Wörterbücher – Zur Darstellung von Perzeptionsdaten in bilingualen Wörterbüchern
V. Erinnerungs- und Lebenswissen
STEPHANIE MÜLLER
Erinnerungswissen und Erinnerungsschreiben in Jacques Roubauds Le Grand incendie de Londres
BENJAMIN INAL
Kosmopolitische Bürgerkriegserinnerung in Luis de Castresanas El otro árbol de Guernica (1967)
ANDREA GREMELS
Der Herbst als Motiv kubanischer Dichtung in Paris: Textwissen oder Lebenswissen?
INDRA RUNGE
Wer weiß was? Über das Wissen und Nichtwissen in sogenannten ‚Mindfuck‘-Filmen am Beispiel von Alejandro Amenábars Abre los ojos
VI. Sprache und sprachliches Wissen im Web 2.0
SABRINA BRAUKMEIER
Darstellungsformen von Sprachwissen: Deutsch-italienisches code-switching im Weblog
DANIEL KALLWEIT
Neografie als gruppenspezifische Repräsentationsform
VII. Körperwissen
JULIA ZWINK
Transfer medizinischen Wissens zwischen Orient und Okzident: die hebräische Übersetzung des Zad al-musafir wa-qut al-hadir mit altokzitanischen medizinischen Fachtermini
AXEL VOLMAR
Körperklänge, Körperbilder. Auditive und visuelle Erkenntnisweisen in der Geschichte der Lungentuberkulose
ESTHER SCHOMACHER & JAN SÖFFNER
Warum es mit Repräsentationsformen nicht getan sein kann: Sieben Thesen zum Enactive Criticism




