Buch, Deutsch, 286 Seiten, PB, Format (B × H): 137 mm x 207 mm, Gewicht: 442 g
Eine Einführung
Buch, Deutsch, 286 Seiten, PB, Format (B × H): 137 mm x 207 mm, Gewicht: 442 g
ISBN: 978-3-496-01319-8
Verlag: Reimer, Dietrich
Die Stilanalyse gehört zu den grundlegenden Methoden in der Kunstgeschichte. Ihre Entwicklung lässt sich auf dem Gebiet der mittelalterlichen Kunst besonders gut darstellen. Zu welch differenzierten Ergebnissen die kritische Untersuchung des Stilphänomens kommen kann, zeigen die Autoren mit Beispielen aus ihren Spezialgebieten.
Als im 18. Jahrhundert aus der Künstlergeschichte Kunstgeschichte wurde, sollte die neue stilgeschichtliche Methode dazu dienen, die Eigengesetzlichkeit künstlerischer Entwicklung zu belegen. Gerade die zuvor völlig ungeordnete mittelalterliche Kunst ließ sich mit diesem Hilfsmittel systematisieren. Die Stilgeschichte etablierte sich am Ende des 19. Jahrhunderts zur tragenden Sparte in der Kunstgeschichte. Methodisch ging es darum, nach den Gesetzen zu fragen, welche die Stilentwicklungen in Architektur, Plastik und Malerei bedingten. Diese Absolutierung der Stilgeschichte hatte jedoch fatale Folgen, als in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts Stil mit Volkscharakter und den Kategorien der Rasse in Verbindung gebracht wurde. Auch deshalb stehen heute viele Kunsthistoriker der Stilgeschichte sehr kritisch gegenüber. Trotzdem bleibt die Stil- und Formenanalyse ein unverzichtbarer Teil der Kunstgeschichte.
Zielgruppe
Studierende der Kunstgeschichte, Kunsthistoriker, Kulturwissenschaftler, Historiker
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
Weitere Infos & Material
Geschichte der Stilgeschichte: Robert Suckale, Berlin - Klaus Niehr, Osnabrück - Henrik Karge, Dresden - Bruno Boerner, Dresden - Wolfgang Brückle, Bern
Architektur: Thomas Flum, Freiburg - Andreas Köstler, Bochum
Skulptur: Peter Kurmann, Fribourg - Michael Grandmontagne, Saarbrücken - Gerhard Lutz,
Hildesheim - Ulrike Heinrichs-Schreiber, Bochum
Elfenbein: Ulrike Koenen, Düsseldorf
Tafelmalerei: Michael Viktor Schwarz, Wien
Buchmalerei: Harald Wolter von dem Knesebeck, Kassel
Glasmalerei: Brigitte Kurmann Schwarz, Bern




