Theorien, Methoden, Anwendung
Buch, Deutsch, 184 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 235 mm
ISBN: 978-3-662-73554-1
Verlag: Springer
Das Lehrbuch führt ein in die Umsetzung zentraler Theorieansätze in literaturwissenschaftlichen Hausarbeiten. Der erste Teil behandelt gebündelt das methodische Vorgehen beim Verfassen einer Hausarbeit – vom Aufbau der Arbeit über Literaturrecherche, Themen- und Titelwahl, Entwicklung einer Fragestellung und These bis zur Konzipierung des Argumentationsgangs und zum korrekten Zitieren. In den Kapiteln des zweiten Teils werden verschiedene Theorien (Hermeneutik, Strukturalismus, Dekonstruktion, Diskursanalyse, Psychosemiotik, Gender/Queer Studies, Postcolonial Studies, Digital Humanities) erst vorgestellt, dann die methodischen Verfahren beschrieben, die aus dem jeweiligen Ansatz folgen, und schließlich wird anhand von Beispielen die Umsetzung in Hausarbeiten anschaulich vorgeführt. Ein Kapitel zur Kombination verschiedener Methoden und zum Umgang mit KI schließt den Band ab. Der Schwerpunkt der Einführung liegt auf der praktischen Umsetzung verschiedener theoretischer Standpunkte. Das Lehrbuch möchte zeigen, wie es Studierenden möglich ist, gängige literaturwissenschaftliche Theorien selbstständig in die Praxis der Literaturinterpretation zu überführen und methodengeleitete Hausarbeiten kompetent zu verfassen.
Zielgruppe
Upper undergraduate
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
Weitere Infos & Material
1. Einleitung.- I Die Hausarbeit als Methode.- 2. Form und Aufbau literaturwissenschaftlicher Hausarbeiten.- 3. Themenwahl, Literaturrecherche, Thesenbildung.- 4. Argumentieren, wissenschaftliches Schreiben, Zitieren.- Teil II Methoden in der literaturwissenschaftlichen Hausarbeit.- 5. Perspektiven der Methodenanwendung.- 6. Hermeneutik: Interpretieren und Sinn fixieren.- 7. Strukturalismus: Analysieren und Bedeutungshierarchien identifizieren.- 8. Dekonstruktion: Differenzen und Unentscheidbarkeiten auffinden.- 9. Diskursanalyse: Vergleichen und Einordnen.- 10. Psychosemiotik: Figurenhandeln dekodieren und Tiefensemantiken aufdecken.- 11. Gender-/Queerstudies: Geschlechterkonstruktionen entlarven und Heteronormativität unterlaufen.- 12. Postcolonial Studies: Kulturkritisch lesen und Machtpraktiken aufdecken.- 13. Digital Humanities: Annotieren, Analysieren, Visualisieren.- 14. Ausblick.




