Knörer / Demand | MERKUR 11/2026, Jg.80 | Buch | 978-3-608-97728-8 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 102 Seiten, Format (B × H): 152 mm x 233 mm, Gewicht: 10 g

Reihe: MERKUR Gegründet 1947 als Deutsche Zeitschrift für europäisches

Knörer / Demand

MERKUR 11/2026, Jg.80

Nr. 930, Heft 11, November 2026
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-608-97728-8
Verlag: Klett-Cotta Verlag

Nr. 930, Heft 11, November 2026

Buch, Deutsch, 102 Seiten, Format (B × H): 152 mm x 233 mm, Gewicht: 10 g

Reihe: MERKUR Gegründet 1947 als Deutsche Zeitschrift für europäisches

ISBN: 978-3-608-97728-8
Verlag: Klett-Cotta Verlag


Mona Leinung fragt in ihrem Essay Wir wollen einfach liebficken nach Voraussetzungen, Bedingungen und philosophischen Gewährsleuten in Fragen der Zustimmung und sexuellen Autonomie. Die aktuellen Bemühungen um militärische, aber auch ideologische Aufrüstung beobachtet Jonas Rosenbrück, auf Youtube und anderswo. Hierzulande ist der Literaturwissenschaftler William Empson weit weniger bekannt als im englischsprachigen Raum. Helmut Müller-Sievers erklärt, warum das bedauerlich ist – nicht zuletzt in der Lektüre eines Buchs von Empson über die Gesichter des Buddha.

Eine neue Architekturkolumne: Matthias Nöll schreibt in der ersten Folge über politische und andere Fassaden. Martin Höpner nähert sich Philip Manows viel diskutiertem Buch über vermeintlich neue “Spaltungslinien” mit Sympathie und Kritik. Angesichts des ungeheuren Erfolgs von Christopher Nolans Odyssee-Verfilmung denkt der Altphilologe Jonas Grethlein über die Renaissance des Mythos nach. Auch der Essay von Benjamin Moldenhauer und Anselm Neft dreht sich ums Kino - und zwar um neuere Horrorfilme und das, was sich über Männerbilder daraus lernen lässt.

Um die neue digitale Öffentlichkeit aus rechtlicher Sicht geht es in Leo Roß’ Essay Die Weitung des Flaschenhalses. Trung Hoàng Lê schreibt über den “olfaktorischen Unterschied”, wenn es um Fremdenfeindlichkeit geht. Ilya Kharkows erzählt von Plattenbauten, Särgen und dem Krieg in der Ukraine. 

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Weitere Infos & Material


ESSAY

Mona Leinung

Wir wollen einfach liebficken.

Über Zustimmung und sexuelle Autonomie

Jonas Rosenbrück

Hart wie Rheinmetall

Helmut Müller-Sievers

Ambiguität und Leere.

William Empson liest die Gesichter des Buddha

KRITIK

Matthias Nöll

Architekturkolumne.

Ehrlich nur Fassade

Martin Höpner

Spaltungslinien.

Die Illusion der liberalen Mitte

Jonas Grethlein

Die Renaissance des Mythos im Anthropozän

Benjamin Moldenhauer/Anselm Neft

Eifersucht, Kontrolle und Gewalt.

Männer in Horrorfilmen

MARGINALIEN

Leo Roß

Die Weitung des Flaschenhalses.

Zur Bedeutung des Individuums in der digital revolutionierten Öffentlichkeit

Trung Hoàng Lê

Der olfaktorische Unterschied

Ilya Kharkow

Zum Verkauf


Demand, Christian
Christian Demand, Jg. 1960, hat Philosophie und Politikwissenschaft studiert und die Deutsche Journalistenschule absolviert. Er war als Musiker und Komponist tätig, später als Hörfunkjournalist beim Bayerischen Rundfunk. Nach Promotion und Habilitation in Philosophie unterrichtete er als Gastprofessor für philosophische Ästhetik an der Universität für angewandte Kunst Wien. 2006 wurde er auf den Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg berufen, wo er bis 2012 lehrt. Buchveröffentlichungen: Die Beschämung der Philister: Wie die Kunst sich der Kritik entledigte (2003), Wie kommt die Ordnung in die Kunst? (2010).
Christian Demand ist Herausgeber des MERKUR.

Christian Demand, Jg. 1960, hat Philosophie und Politikwissenschaft studiert und die Deutsche Journalistenschule absolviert. Er war als Musiker und Komponist tätig, später als Hörfunkjournalist beim Bayerischen Rundfunk. Nach Promotion und Habilitation in Philosophie unterrichtete er als Gastprofessor für philosophische Ästhetik an der Universität für angewandte Kunst Wien. 2006 wurde er auf den Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg berufen, wo er bis 2012 lehrt. Buchveröffentlichungen: Die Beschämung der Philister: Wie die Kunst sich der Kritik entledigte (2003), Wie kommt die Ordnung in die Kunst? (2010).
Christian Demand ist Herausgeber des MERKUR.



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