Knörer / Demand | MERKUR 8/2026, Jg.80 | Buch | 978-3-608-97725-7 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 102 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 228 mm, Gewicht: 188 g

Reihe: MERKUR

Knörer / Demand

MERKUR 8/2026, Jg.80

Nr. 927, Heft 08, August 2026
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-608-97725-7
Verlag: Klett-Cotta Verlag

Nr. 927, Heft 08, August 2026

Buch, Deutsch, 102 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 228 mm, Gewicht: 188 g

Reihe: MERKUR

ISBN: 978-3-608-97725-7
Verlag: Klett-Cotta Verlag


Im Aufmacher geht die Juristin (und Merkur-Preisträgerin 2022) Samira Akbarian der Frage nach, wie gut – oder eher schlecht – das Konzept der Gnade eigentlich zum deutschen Recht passt. Theorie der kommunikativen Vernunft, Habermas, schön und gut, findet Moritz Rudolph, aber wäre es nicht viel besser, die Welt würde noch viel habermasianischer als Habermas selbst? Erol Borans Lebensgeschichte geht so: “Kreuze eine protestantische Bajuwarin mit einem muselmanischen Einwanderer – und was kommt dabei raus? Ein Jude!” Muss man lesen, um es zu glauben.

In der ersten Folge seiner Trump-2.0-Notate lässt Jan-Werner Müller manch Unfassbares seit Amtsantritt des Präsidenten noch einmal Revue passieren und analysiert die Probleme. Über Rechtsextreme, die sich als Anarchofaschisten begreifen und etwas Besseres sein wollen als die faschistische Plebs, schreibt Johannes Geck.

Der Historiker Valentin Groebner denkt über das Schreiben nach, das Geschriebenhaben, über gebliebene und verschwundene (Privat)Archive. Um das Erinnern und das Vergessen in einem grundsätzlicheren Sinn geht es bei Martin Sabrow. Mounir Zahran setzt seine Berichte aus Beirut fort. Was es mit dem Hass auf sich hat, ist in einem geisteshistorischen Streifzug von Jens Soentgen zu erfahren. Und Martin Kohlrausch sieht sich beim Blick auf Trump an das Caligula-Buch des Historikers Ludwig Quidde erinnert, der es damals allerdings auf Wilhelm II. abgesehen hatte.

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Weitere Infos & Material


ESSAY

Samira Akbarian

Gnade

Moritz Rudolph

Freundliche Theorie.

Wie können wir habermasianischer als Habermas sein?

Erol M. Boran

Mein Jüdisches Paradox

KRITIK

Jan-Werner Müller

Trump 2.0-Notate

Johannes Geck

Anarchofaschismus reloaded

MARGINALIEN

Valentin Groebner

Im Eleganzpanzer

Martin Sabrow

Erinnern oder vergessen?

Mounir Zahran

Beirut again and forever

Jens Soentgen

Hass

Martin Kohlrausch

Cäsarenwahnsinn als Skandal.

Ludwig Quidde und die Erfahrung eines disruptiven Autoritarismus


Demand, Christian
Christian Demand, Jg. 1960, hat Philosophie und Politikwissenschaft studiert und die Deutsche Journalistenschule absolviert. Er war als Musiker und Komponist tätig, später als Hörfunkjournalist beim Bayerischen Rundfunk. Nach Promotion und Habilitation in Philosophie unterrichtete er als Gastprofessor für philosophische Ästhetik an der Universität für angewandte Kunst Wien. 2006 wurde er auf den Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg berufen, wo er bis 2012 lehrt. Buchveröffentlichungen: Die Beschämung der Philister: Wie die Kunst sich der Kritik entledigte (2003), Wie kommt die Ordnung in die Kunst? (2010).
Christian Demand ist Herausgeber des MERKUR.

Christian Demand, Jg. 1960, hat Philosophie und Politikwissenschaft studiert und die Deutsche Journalistenschule absolviert. Er war als Musiker und Komponist tätig, später als Hörfunkjournalist beim Bayerischen Rundfunk. Nach Promotion und Habilitation in Philosophie unterrichtete er als Gastprofessor für philosophische Ästhetik an der Universität für angewandte Kunst Wien. 2006 wurde er auf den Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg berufen, wo er bis 2012 lehrt. Buchveröffentlichungen: Die Beschämung der Philister: Wie die Kunst sich der Kritik entledigte (2003), Wie kommt die Ordnung in die Kunst? (2010).
Christian Demand ist Herausgeber des MERKUR.



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