König | Zwischen Handwerk, Technik und Kunst | Buch | 978-3-96848-194-4 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 18, 300 Seiten, Format (B × H): 167 mm x 239 mm, Gewicht: 632 g

Reihe: IMAGO

König

Zwischen Handwerk, Technik und Kunst

Historisch-systematische Grundlegung der Bildungsbedeutung des Werkens
Erscheinungsjahr 2026
ISBN: 978-3-96848-194-4
Verlag: Kopäd Verlag

Historisch-systematische Grundlegung der Bildungsbedeutung des Werkens

Buch, Deutsch, Band 18, 300 Seiten, Format (B × H): 167 mm x 239 mm, Gewicht: 632 g

Reihe: IMAGO

ISBN: 978-3-96848-194-4
Verlag: Kopäd Verlag


Die praktisch-produktive Auseinandersetzung mit der Welt und deren aktive Gestaltung ge-hören zu den zentralen Anliegen des schulischen Werkunterrichts. Werken eröffnet Zugänge zum künstlerisch-gestalterischen Handlungsraum, fördert das Verständnis technischer Funk-tionszusammenhänge und lässt die materielle Welt in ihrer Vielschichtigkeit erschließen. Werken ist Bildungs-, Handlungs- und Weltpraxis zugleich.
Trotz dieser und vieler weiterer Potenziale des Werkens rückt es im gegenwärtigen Bil-dungsdiskurs zusehends in den Hintergrund. Werkpraktische Begegnungen am Material und die damit verbundenen Bildungsanliegen seien rückgewandt und nicht modern. Auch in den schulischen Curricula zeichnet sich ein Rückgang an fachlichen Werkanteilen ab. Konkret stellt sich die Frage, inwieweit Werken bildungstheoretisch und fachlich weiterhin legitim bleibt.
Die vorliegende Forschung untersucht den pädagogischen Bedeutungsgehalt des Werkens als Bildungsgegenstand allgemeinbildender Schulen und verdeutlicht dessen Relevanz für den Menschen des 21. Jahrhunderts. Anhand der Frage, was am und im Werken als bildend zu verstehen ist, werden die Bildungspotenziale des Werkens in historisch-hermeneutischer Forschungsweise, durch die Darlegung und Analyse ausgewählter Fachmodelle, aufgearbei-tet.
Auf dieser Basis wird die Bildungswirksamkeit des Werkens systematisiert und werkenspezi-fische Strukturmerkmale herausgestellt. Zudem wird das Werken als Allgemeinbildendes erörtert, als Bildungsfach begründet und in seinen interdisziplinären Bildungsweisen analysiert.
Die Forschung kommt zum Ergebnis: Werken bildet. Es spricht den Menschen in seiner Ganzheitlichkeit an, fördert ihn fachlich, gesellschaftlich und anthropologisch und bildet ihn insbesondere in seinen leiblichen Bezügen zur Welt.

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