Buch, Deutsch, Band 325, 218 Seiten, Format (B × H): 161 mm x 238 mm, Gewicht: 458 g
Reihe: Schriften zum Prozessrecht
Buch, Deutsch, Band 325, 218 Seiten, Format (B × H): 161 mm x 238 mm, Gewicht: 458 g
Reihe: Schriften zum Prozessrecht
ISBN: 978-3-428-19568-8
Verlag: Duncker & Humblot GmbH
Die Arbeit ergründet, inwieweit Gerichtsentscheidungen rechtswegübergreifend Bindungswirkungen entfalten. Im Fokus steht dabei die materielle Rechtskraft als die in allen Verfahrensordnungen maßgebliche Bindungswirkung. Beleuchtet werden darüber hinaus Bindungswirkungen gegenüber Nebenbeteiligten, insbesondere die Interventionswirkung. Als Grundbedingung wird ein für alle Verfahrensordnungen einheitlicher Streitgegenstandsbegriff erarbeitet, der sich vor allem auf die Erkenntnis stützt, dass Schuld und Haftung unterschiedliche Streitgegenstände bilden. Auf dieser Grundlage bestimmen sich die Rechtswegzuständigkeiten für haftungsrechtliche Streitigkeiten. Im Besonderen Teil werden die gewonnenen Erkenntnisse auf einigen Feldern typischer Rechtswegverzweigungen erprobt, nämlich der Aufrechnung mit rechtswegfremden Forderungen, dem Adhäsionsverfahren sowie unterschiedlichen Formen rechtswegfremder Schuldbestärkung.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
Weitere Infos & Material
A. Allgemeiner Teil – Grundlagen
Zum Begriff 'Rechtsweg' – Grundbedingungen und mögliche Grenzen rechtswegübergreifender Bindungswirkungen – Grundzüge eines rechtswegübergreifenden Streitgegenstandsbegriffs – Rechtswegübergreifende Bindungswirkungen gegenüber Nebenbeteiligten
B. Besonderer Teil – Einzelne Rechtswegverzweigungen
Aufrechnung mit rechtswegfremder Forderung – Adhäsionsverfahren – Rechtswegfremde Schuldbestärkung – Ausblick: Grundzüge einer Dogmatik für Hybridprozesse




