Liebe Besucherinnen und Besucher,
aufgrund unseres Sommerfestes sind wir am 03. September 2026 bis 14 Uhr erreichbar. Am 04. September 2026 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Ihr Team von Sack Fachmedien
Buch, Deutsch, Band 8, 126 Seiten, PB, Format (B × H): 147 mm x 210 mm, Gewicht: 250 g
Reihe: Diktaturen in Deutschland
Das Schicksal der Rostocker Studenten Lilli und Peter Gruner nach dem Mauerbau
Buch, Deutsch, Band 8, 126 Seiten, PB, Format (B × H): 147 mm x 210 mm, Gewicht: 250 g
Reihe: Diktaturen in Deutschland
ISBN: 978-3-940835-24-6
Verlag: ß Verlag & Medien
„Es ist das Verdienst des vorliegenden Buches, jenseits der weltpolitischen Fragestellungen diese Zumutungen der Diktatur mit ihren schrecklichen Folgen am Beispiel Rostocker Studenten zu veranschaulichen. Anita Krätzner ist es durch eine akribische Recherche gelungen, die Schicksale zweier junger Menschen dem Vergessen zu entreißen. Auf der Grundlage der Auswertung der Stasi-Akten und von Gesprächen mit Zeitzeugen und Angehörigen gelingt der Autorin nicht nur eine minutiöse Rekonstruktion der Geschichte von jungen Menschen. Die nüchterne Beschreibung dieser Schicksale erzeugt eine geradezu beklemmende Nähe und macht damit Geschichte greifbar.“
Aus dem Vorwort von Jochen Schmidt (Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern)
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
„In dieser Nacht, am 28. August 1962, schlief ich tief und fest. Ich hatte in den vergangenen Monaten so oft voller Angst wach gelegen, wenn wieder ein Versuch unternommen wurde, dass ich völlig erschöpft war. Außerdem glaubte ich fest, dass dieser Versuch gelingen und sie sicher ankommen würden. Die verflossenen Monate waren so schlimm, Lilli vollkommen fertig und abgerissen und Peter, der sich nicht mehr rasieren mochte, weil er dazu in den Spiegel gucken musste. […] Erst am nächsten Morgen erfuhr ich, dass die Nacht sehr stürmisch war und damit die Chance, dass die beiden mit dem verdammten Schlauchboot über die Ostsee kommen konnten, sehr gering war. Die Verzweiflung war immer noch verknüpft mit sinnloser Hoffnung.“ (Aus dem 1. Kapitel)




