Kraus / Kern | Sittlichkeit und Kriminalität | Buch | 978-3-7374-1049-6 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 376 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 230 mm, Gewicht: 583 g

Kraus / Kern

Sittlichkeit und Kriminalität

Und weitere Satiren zu Justiz und Moral
Erscheinungsjahr 2017
ISBN: 978-3-7374-1049-6
Verlag: marix Verlag ein Imprint von Verlagshaus Römerweg

Und weitere Satiren zu Justiz und Moral

Buch, Deutsch, 376 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 230 mm, Gewicht: 583 g

ISBN: 978-3-7374-1049-6
Verlag: marix Verlag ein Imprint von Verlagshaus Römerweg


Wie kaum ein anderer Schriftsteller hat Karl Kraus zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Vielgestaltigkeit der Erotik gegen die Anmaßung des Staates verteidigt, sich als Sittenwächter aufzuspielen. Und es gab wohl kaum ein dringenderes gesellschaftliches Thema, das »der Meister des giftigen Spotts« (Stefan Zweig) so nachhaltig im Witz eines Aphorismus aufgelöst hat.
»Sittlichkeit und Kriminalität« versammelt Aufsätze und Notizen, in denen sich Kraus mit Justiz und Moral und mit einer Gerichtspraxis auseinandersetzt, in der das Sexualleben der Angeklagten lüstern aufgeblättert wird, um es so in der Öffentlichkeit breitzutreten. Kraus war überzeugt, dass Sexualität, solange sie aus freiem Entschluss zwischen erwachsenen Menschen stattfindet, niemand anderen etwas angeht – weder Presse noch Staat. Angesichts der aktuellen Debatten um die Sexarbeit und einer neu aufflammenden Homophobie sind die Satiren von Karl Kraus aktueller denn je.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Kern, Bruno
Bruno Kern, Dr. theol., geb. 1958 in Wien, studierte Philosophie und Theologie in Wien, Fribourg, München und Bonn. Er lebt als selbstständiger Lektor, Übersetzer und Autor in Mainz. In der von ihm herausgegebenen Kraus-Edition sind bisher erschienen: »Weltgericht« und »Die dritte Walpurgisnacht«.

Kraus, Karl
Karl Kraus (1874–1936) war österreichischer Satiriker. In den fast tausend Nummern seiner Zeitschrift »Die Fackel« entlarvte er wortgewaltig die Doppelmoral seiner Zeit, die Phraseologie der Presse und einen verkommenen Literaturbetrieb. Aufgrund seines großen Dramas über den Ersten Weltkrieg, »Die letzten Tage der Menschheit«, wurde er von Professoren der Pariser Sorbonne für den Friedensnobelpreis und den Literaturnobelpreis vorgeschlagen.



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