Liebe Besucherinnen und Besucher,
aufgrund unseres Sommerfestes sind wir am 03. September 2026 bis 14 Uhr erreichbar. Am 04. September 2026 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Ihr Team von Sack Fachmedien
Buch, Deutsch, Band 44, 211 Seiten, broschiert, Format (B × H): 153 mm x 227 mm, Gewicht: 322 g
Reihe: Münsterische Beiträge zur Rechtswissenschaft – Neue Folge
Zugleich eine Untersuchung zum Verhältnis der zivilrechtlichen und strafrechtlichen Prospekthaftung
Buch, Deutsch, Band 44, 211 Seiten, broschiert, Format (B × H): 153 mm x 227 mm, Gewicht: 322 g
Reihe: Münsterische Beiträge zur Rechtswissenschaft – Neue Folge
ISBN: 978-3-8487-5363-5
Verlag: Nomos
Der Straftatbestand des Kapitalanlagebetruges (§ 264a StGB) ist sowohl im Wirtschaftsstrafrecht als auch im Zivilrecht eine praktisch bedeutsame Vorschrift. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche Prospektfehler, die im Zivilrecht einen Schadensersatzanspruch begründen, auch zu einer Strafbarkeit wegen Kapitalanlagebetrugs führen können. Es wird dargelegt, dass ein identisches Verständnis der haftungs- bzw. strafbarkeitsbegründenden Umstände im Zivil- und Strafrecht mit der im Strafrecht geltenden strikten Gesetzesbindung nicht vereinbar ist. Methodisch knüpft die Arbeit an die nach wie vor nicht abschließend geklärte Frage nach der Grenze zulässiger Auslegung an und beschäftigt sich intensiv mit dem Verständnis des Verbotes strafbarkeitsbegründender bzw. erhöhender Analogien. Im Ergebnis verdeutlicht die Arbeit, dass ein im Vergleich zur zivilrechtlichen Prospekthaftung engerer Anwendungsbereich des § 264a StGB aus strafrechtlicher Perspektive auch normativ plausibel ist.




