Buch, Deutsch, 112 Seiten
Reihe: Reihe 7
Es ist nie genug. Die Völlerei beginnt da, wo der Genuss aufhört, wo die Grenzen verschwimmen zwischen Leidenschaft und Maßlosigkeit,
zwischen erfüllbarer Sehnsucht und unstillbarem Verlangen. Sie kommt verkleidet daher, in der Tracht des Lebemannes, in den Kleidern der Sinnlichkeit. Die Völlerei vergisst die Zukunft. Sie übernimmt keine Verantwortung für das Morgen. Sie schwelgt im Moment. Man könnte sie fast für eine Tugend halten.
So wie Ildikó von Kürthy das lange Jahre getan hat. Sie fühlte sich sinnlich und dem Leben zugewandt, sie aß, trank und rauchte ohne Grenzen. Bis heute kämpft sie gegen die Dämonen der Völlerei, die ihr einreden wollen, sie solle jeden Tag so leben, als sei es der letzte.
Die Stimme der Völlerei ist mal leise und lockend, mal laut und mitreißend. Sie quält uns. Und von dieser Qual handelt das Buch über die Sünde der Völlerei.




