Kuntz | Angst wegspielen | Buch | 978-3-8100-0573-1 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 189 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 256 g

Kuntz

Angst wegspielen

Mitspieltheater in der Medienerziehung
1987
ISBN: 978-3-8100-0573-1
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften

Mitspieltheater in der Medienerziehung

Buch, Deutsch, 189 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 256 g

ISBN: 978-3-8100-0573-1
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften


"Angst wegspielen ~', werden Sie erstaunt fragen, "kann man das? Mit­ spiel theater als ein neues Wundermittel gegen die Angst unserer lieben Kleinen?" Unsere Antwort: Nein, so natiirlich nicht. Wir mochten Ihnen ein Modell medienpadagogischer Arbeit vorstellen, von dem wir denken, daB es - Fernseh-und Angsterfahrungen von Kindern gleichermaBen anspricht, - kindliche Angste nicht tabuisiert, sondern kindgemaB thematisiert, - Kindern hilft, fiir die eigenen Angste Bewaltigungsformen zu tinden, so daB sie weniger bedrohlich erscheinen, - Kindern hilft, als Erwachsene die neuen, technischen Medien zu beherr­ schen und nicht von ihnen beherrscht zu werden. Wir wollen Ihnen dieses Modell so vorstellen, daB Sie als Vater oder Mut­ ter, als Fachschiilerin oder Student, als Erzieherin, Grundschullehrer oder Sozialarbeiterin Lust bekommen, selbst medienpadagogisch mit Kindern zwi­ schen etwa vier und zehn Jahren zu arbeiten und dabei das Thema ,Angst' in dieser Arbeit zu beriicksichtigen. Deshalb ist dieses Buch moglichst praktisch und konkret, verzichtet aber trotzdem nicht auf einige theoretische Ausfiih­ rungen. Dabei wird auch deutlich werden, daB je nach theoretischem Ansatz (auch bei den Autoren dieses Bandes) verschiedene Wege und Deutungen moglich sind. Zum Thema ,Angst' gibt es kaum Literatur, die Sie fiir ihre praktische pa­ dagogische Arbeit verwenden konnen: Woher kommt Angst? Was ist Angst, was Furcht, was Sorge? Dies sind einige der Fragen, die hier aus psychologi­ scher Sicht beantwortet werden.

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Research


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


2. Kurzdarstellung des Projektes „WER HAT ANGST VOR’M SCHWARZEN MANN?.- 3. Angst im Leben und der Entwicklung der Kinder.- 3.1 Versionen des Angstbegriffs.- 3.2 Wie Angst entsteht.- 3.3 Zur Ästhetik der Angstentwicklung.- 3.4 Angstfreie Erziehung?.- 3.5 Angst nach Lebensaltern.- 3.6 Angst und Medien.- 4. Fernsehen und Video im Leben der Kinder.- 4.1 Routine und Augenfutter.- 4.2 Prägungen des Familienalltags: Fernsehen als Sozialisationsinstanz.- 4.3 In den Lebenslauf fest eingefügt: Daten zur Mediennutzung.- 4.4 Die eigene Welt der Medien: Verbundstrategien.- 5. Wirkungen von Fernsehen und Videos auf Kinder.- 5.1 Die Innenwelt der meinungsführenden Wirkungsforschung.- 5.2 Medienwelten als zweite Wirklichkeiten.- 5.3 Wie Kinder sehen.- 6. Gewalt und Angsterleben: Was ist bedrohlich für Kinder?.- 6.1 Bedrohungen erkennen.- 6.2 Bedrohungen abhängig vom kindlichen Erfahrungshorizont.- 6.3 Bedrohung durch die Medien.- 6.4 Wie verarbeiten Kinder Bedrohungen?.- 6.5 Warum haben Eltern und Pädagogen Angst vor dem Thema ‚Angst‘?.- 7. Fernsehfesseln oder produktives Handeln. Die Anliegen der Medien- und Theaterpädagogik.- 7.1 Unbelehrbares Bewahren: Die Angst der Pädagogen vor den Medien.- 7.2 Kinder brauchen Medienpädagogen. Aufgaben und Möglichkeiten.- 7.3 Nachahmung als Weltdurchdringung. Medienpädagogik als Mitspieltheater.- 7.4 Auch Medien ermuntern ästhetisches Lernen. Zur Methode des Mitspieltheaters.- 8. Ein Modell medienpädagogischer Arbeit: das Mitspieltheaterprojekt „WER HAT ANGST VOR’M SCHWARZEN MANN?“.- 8.1 Die organisatorischen Voraussetzungen.- 8.2 Ausführliche Projektbeschreibung.- 8.3 Entstehung.- 8.4 Aufbau des Projektes.- 8.5 Vorbereitung des Projektes mit den Kindern.- 8.6 Elternarbeit.- 8.7 Begleitung des Projektes durch diePädagogen.- 8.8 Vorschläge zur Nachbereitung.- 8.9 Nachbereitung für Eltern und Pädagogen.- 9. Ergebnisse, Vorschläge, Kritik.- 9.1 Wissenschaftliche Beratung statt Begleitung. Zur Aufgabe und zum Status des Forschungsprojektes.- 9.2 Alltäglichkeit des Fernsehens — Neuigkeit von Video. Einige Streiflichter auf die Nutzungsgewohnheiten der beteiligten Familien und Kinder.- 9.3 Psychologische Begleitung: Wirkung und Nachwirkung der Mitspielaktionen.- 9.4 Das Echo der Presse.- 9.5 Unmittelbare Wirkungen bei der Durchführung der Aktionen.- 9.6 ‚Frage‘ bogen-Auswertung.- 9.8 Elternabend: kein Patentrezept.- 9.9 Der verflixte dritte Teil.- 10. Bühnentext „Wer hat Angst vor’m Schwarzen Mann?“.- 11. Literatur.



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