Laabs | Ungerechtfertigtes Lamento | Buch | 978-3-945256-94-7 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 118 Seiten, GB, Format (B × H): 125 mm x 205 mm

Laabs

Ungerechtfertigtes Lamento

Gedichte
Erscheinungsjahr 2017
ISBN: 978-3-945256-94-7
Verlag: Quintus-Verlag

Gedichte

Buch, Deutsch, 118 Seiten, GB, Format (B × H): 125 mm x 205 mm

ISBN: 978-3-945256-94-7
Verlag: Quintus-Verlag


In der legendären Lyrikwelle debütierte Joochen Laabs 1970 mit dem Gedichtband Eine Straßenbahn für Nofretete. Romane, Erzählungen, Essays, Features und wiederum Gedichte folgten. Nun legt Laabs ein lyrisches Zeugnis durchlebter Denk- und Gefühlslagen vor, das sich in großem Bogen über mehr als ein halbes Jahrhundert von der Nachkriegs- bis in die Nachwendezeit spannt. Die ungestüme, welterfassende Geste des Aufbruchs, verbunden mit großen Erwartungen an die Liebe
und das Leben, findet ihren Platz. Aber auch mindestens so intensiv erlebte Ernüchterungen werden zum Thema. Knappe, prägnante Wortwahl wechselt mit kunstvoll sich ausbreitender Rede. Lapidare, scheinbar arglose Sätze entfalten unerwartete Tragfähigkeit oder entpuppen sich als hinterhältige Fallgruben. Ein immer wiederkehrendes Motiv (des einstigen Verkehrsplaners): Bewegung. Straßen-, und Eisenbahnfahrten, Flüge, reale oder fiktive Reisen als Ausdruck von erlebter und vorenthaltener Welt- und Lebenserfahrung, dingfest gemacht an Namen, Geschehnissen, Städten und Landschaften.

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Weitere Infos & Material


Laabs, Joochen
Joochen Laabs, geboren 1937, war Straßenbahnfahrer in Cottbus, absolvierte ein Ingenieurstudium und war bis 1974 wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem verkehrstechnischen Institut in Dresden. 1976 übersiedelte er nach Berlin und war
bis zur Entlassung der gesamten Redaktion 1978 Redakteur der Literaturzeitschrift Temperamente. Er hat zahlreiche Gedichte, Erzählungen und Romane veröffentlicht. Von 1993 bis 1998 war er Generalsekretär des Deutschen PEN-Zentrum (Ost)
und 1998 bis 2001 Vizepräsident des PEN-Zentrums Deutschland. Joochen Laabs lebt als freier Schriftsteller in Berlin und Mecklenburg.



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