Lacher | Sitten, Satire, Aufklärung | Buch | 978-3-8353-6223-9 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 176 Seiten, Format (B × H): 210 mm x 130 mm

Lacher

Sitten, Satire, Aufklärung

Kalenderkupfer von Daniel Chodowiecki (1726-1801)
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-8353-6223-9
Verlag: Wallstein Verlag GmbH

Kalenderkupfer von Daniel Chodowiecki (1726-1801)

Buch, Deutsch, 176 Seiten, Format (B × H): 210 mm x 130 mm

ISBN: 978-3-8353-6223-9
Verlag: Wallstein Verlag GmbH


Daniel Chodowiecki war der führende Meister der Kalenderillustration. Einige dieser Bilder wurden zu Ikonen der Aufklärung. Zu seinem 300. Geburtstag rückt der Band diese Kalenderkupfer neu in den Blick.

Kleine Kalender waren groß in Mode zur Zeit der Aufklärung. Die Illustrationen machten ihren besonderen Reiz aus. Daniel Chodowiecki in Berlin war der große Meister dieser winzigen Kupferstiche. Geschichte wie Zeitgeschehen, Literatur wie Völkerkunde breitete er in seinen Kalenderkupfern aus, vor allem aber die Sitten der eigenen Gegenwart. „Tugend“, „Laster“ oder auch „Dummheit“ sind wesentliche Konzepte seiner Serien. Mit seiner außergewöhnlichen Beobachtungsgabe gelangen dem Künstler Bilder, in denen sich das Publikum selbst erkennen und betrachten konnte.
Bisweilen wurden die Kalenderkupfer geringgeschätzt wegen des kleinen Formats. Doch fand Chodowiecki gerade wegen der Kleinheit zu einer besonderen Prägnanz in seinen Formulierungen. Mit seinen Bildern im Massenmedium Kalender kann Chodowiecki als der reichweitenstärkste Künstler seiner Zeit in den deutschen Ländern gelten. Einige davon wurden zu Ikonen der Aufklärung oder markieren Höhepunkte der deutschen Bildsatire. Zum 300. Geburtstag Daniel Chodowieckis rückt der Band dessen Kalenderkupfer neu in den Blick. Er erscheint zu einer Ausstellung im Gleimhaus und geht mit dieser der Frage nach, wie diese Radierungen mitgewirkt haben am „Projekt Aufklärung“ und seinem umfassenden Programm der Bildung und Selbstbildung.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Lacher, Reimar F.
Dr. Reimar F. Lacher, Kunsthistoriker, seit 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Gleimhauses Halberstadt. Arbeitsgebiete: Kunst und Kultur des 18., 19. und 20. Jahrhunderts, Porträt, Gleim.
Veröffentlichungen u. a.: Publikationen und Ausstellungen u. a. zum Preußen-Patriotismus der Dichter der Aufklärung, zur Porträtkunst- und -kultur der Aufklärung und zum Scherzhaften Ton in der Mitte des 18. Jahrhunderts. Künstlermonografien zu Friedrich Georg Weitsch, Pascha Johann Friedrich Weitsch u. a. Zuletzt von ihm erschienen: Harzwölfin. Die Quedlinburger Expressionistin Dorothea Milde (1887-1964), 2022; Scherz. Die heitere Seite der Aufklärung. Schriften des Gleimhauses Halberstadt, 2019.



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