Lanzinger / Maß / Opitz-Belakhal | Ökonomien | Buch | 978-3-8471-0582-4 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 166 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 232 mm, Gewicht: 260 g

Lanzinger / Maß / Opitz-Belakhal

Ökonomien


1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-8471-0582-4
Verlag: V&R unipress

Buch, Deutsch, 166 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 232 mm, Gewicht: 260 g

ISBN: 978-3-8471-0582-4
Verlag: V&R unipress


Die Finanzkrise, wachsende soziale Ungleichheit, prekäre Arbeitsverhältnisse und steigende Migrantenzahlen haben ›die Ökonomie‹ gegenwärtig in den Vordergrund gesellschaftspolitischer Debatten gerückt. Die Beiträge gehen von einem breiten Begriff des Ökonomischen aus und fragen nach der Interaktion von Geschlecht und anderen Differenzkategorien in Zusammenhang mit materieller Kultur, Krediten, Schulden und Vermögensarrangements. Ökonomisches Handeln von Frauen und Männern zeigt sich dabei aufs Engste mit sozialen Beziehungen und Logiken verknüpft, und zwar bis weit in das 20. Jahrhundert hinein. Zugleich wird sichtbar, wie kulturelle Phänomene auf Wirtschaftssektoren, auf die Geschlechterordnungen und die regulierenden Obrigkeiten gewirkt haben. Die Beiträge zeigen das Potenzial einer Verflechtungsgeschichte, die zu einem umfassenderen Verständnis ökonomischer Prozesse beiträgt.

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Weitere Infos & Material


Lanzinger, Margareth
Margareth Lanzinger ist Professorin für Wirtschafts- und Sozialgeschichte des 16. bis 19. Jahrhunderts an der Universität Wien und forscht in historischer Anthropologie, Mikrogeschichte und Geschlechtergeschichte insbesondere zu Verwandtschaft, Besitz, transalpinem Transport und sozialer Ungleichheit.

Maß, Sandra
Dr. Sandra Maß ist Professorin für Geschichtswissenschaften an der Universität Bochum. Sie beschäftigt sich in ihren Forschungen mit der westeuropäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, der Kulturgeschichte des Ökonomischen, der Geschichte der Kindheit und der europäischen Kolonialgeschichte.

Opitz-Belakhal, Claudia
Prof. Dr. Claudia Opitz-Belakhal ist emeritierte Professorin für Neuere Geschichte an der Universität Basel. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Geschlechtergeschichte sowie die Politik- und Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit, insbesondere Frankreichs.



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