Laser / Hagemann | Leben will gelernt sein | Buch | 978-3-9809810-4-0 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 257 Seiten, PB, Format (B × H): 150 mm x 210 mm, Gewicht: 350 g

Laser / Hagemann

Leben will gelernt sein

So helfen Sie Ihrem Hund, Versäumtes wettzumachen
2022
ISBN: 978-3-9809810-4-0
Verlag: Birgit Laser Verlag

So helfen Sie Ihrem Hund, Versäumtes wettzumachen

Buch, Deutsch, 257 Seiten, PB, Format (B × H): 150 mm x 210 mm, Gewicht: 350 g

ISBN: 978-3-9809810-4-0
Verlag: Birgit Laser Verlag


In diesem Buch geht es um Hunde, die nicht den besten Start ins Leben hatten. Durch einen Mangel an Umweltreizen konnten sie für ihre Entwicklung wichtige Erfahrungen nicht machen oder diese wurden ihnen im Verlauf ihres Lebens vorenthalten.

Das Ergebnis sind Verhaltensauffälligkeiten wie Ängstlichkeit, Nervosität oder Hyperaktivität, mit denen diese Hunde ihre Halter und ihre Umwelt vor mehr oder minder große Herausforderungen stellen. Auch die Hunde selbst leiden oft lebenslang unter den Folgen ihrer schlechten Aufzucht oder Haltung.

Dieses Buch soll dazu beitragen, Hunde mit so genannten Deprivationsschäden besser zu verstehen. Es soll den Haltern dieser Hunde Mut machen und Anregungen liefern, wie das Leben für alle Beteiligten stressärmer gestaltet werden kann.

Es gibt vielerlei Möglichkeiten, Ihrem Hund zu helfen, mehr Sicherheit und damit mehr Lebensqualität zu gewinnen!

Laser / Hagemann Leben will gelernt sein jetzt bestellen!

Zielgruppe


Das Buch richtet sich an Hundehalter, Tierschutzmitarbeiter, Hundetrainer und -psychologen, die sich mit der Thematik "Deprivationssyndrom bei Hunden" auseinandersetzen wollen.

Weitere Infos & Material


Einführung

Was ist ein Deprivationssyndrom?

Wie entsteht ein Deprivationssyndrom?

Folgen einer reizarmen Haltung

Isolierte Haltung
Woran erkennt man ein Deprivationssyndrom?

Zusammenfassung der typischen Symptome

Entwicklungsphasen

Spukphasen

Soziale Verträglichkeit

Was heißt überhaupt „sozial verträglich“?

Auch Hunde müssen Kommunikation lernen

Die Sache mit den Genen

Neurotransmitter und Hormone

Angst

Hunde haben Emotionen

Angstauslöser

Mythos: „Angst beim Hund sollte man ignorieren“

Angstaggression – wenn Angst aggressiv macht

Strategien zur Vorbeugung angstbedingter Aggression

Stress

Negativer Stress (Distress)

Mögliche Wege zur Stressbewältigung

Einschätzung des Hundes in Stress-Situationen
Stressmanagement

Hyperaktivität

Entspannung

Konditionierte Entspannung

Schlaf

Den Hund lesen lernen

Die Sinne des Hundes

Das Ampelsystem

Ein Deprivationshund zieht ein

Erste Maßnahmen

Ausrüstung

Das Umfeld gestalten

Gewöhnung

Allgemeine Hinweise für das Gewöhnungstraining
Gewöhnung an Orte

Gewöhnung an Dinge

Gewöhnung an Menschen

„Die Leckerchen-Spur“

Gewöhnung an Geräusche

Zeit und Ruhe

Erkundungsspiele
Spielzeug selbst gestalten
Nasenspiele

Aufbau von Suchübungen

Bewegungsspiele und Entdeckungsparcours

Training

Die Mensch-Hund-Beziehung

Das vergiftete Signal
Über den Tellerrand geschaut

Konsequenz

Rituale statt willkürliche „Machtdemonstrationen“

Mitgefühl

Trainingserfolge

Tagebuch führen

Die richtige Belohnung finden

Futter

Spielzeug

Aktivitäten
Das Premack-Prinzip

Training mit Angsthunden
Management
Schritt für Schritt: Viele Erfolge für den Hund

Erstellung eines Trainingsplans

Was tun, wenn der Hund etwas tut, was wir nicht wollen?
Trainieren eines Alternativverhaltens

Berührungstraining

Reagiert der Hund auf seinen Namen?

Konditionierung auf einen neuen Namen – so geht’s:

Stubenreinheit

Leinentraining

Werden Sie ein Clickertrainer!

Was ist Clickertraining?
Vorteile des Clickertrainings

Fangen wir an: Vorbereitende Übungen

Übungen zu Koordination und Handling

Übungen zum Timing

Endlich auch mit Hund!

Ganz zu Beginn: Die klassische Konditionierung

Die operante Konditionierung: Jetzt ist der Hund am Zug
Häufiges Clicken

Target-Training

Wie kann Clickertraining helfen, den Hund umweltsicherer zu machen?

Leckerchen, obwohl der Hund Angst zeigt?

SAVE-Training

Transportbox-Training

Alleinbleiben
Auto-Training

Für alle Fälle: Das Unterlassungssignal

Vorbeugen ist besser… oder: Teamwork geht vor!

Maulkorb-Training

Impulskontrolle und Frustrationstoleranz

Vorhersehbarkeit

Rituale und Strukturen

Trainingsstart und Trainingsende

Ankündigungen
„Aushalten üben”

Kneifen und im Fell ziepen

Flanken klopfen und Kopf tätscheln
In die Ohren schauen und das Maul öffnen

„Alles-Okay-Signal“

„Gute-Laune-Wörter“

Hat Futter Einfluss auf Ängstlichkeit?

Medikamente

Kastration

Ein weiterer Hund als Helfer

Die Anschaffung eines Hundes

Billigwelpen

Serviceteil

Kong-Rezepte

Tierheime und Pflegestellen

So finden Sie einen guten Trainer/Hundeschule

Literaturverzeichnis und Lesetipps

Iveys Geschichte

Sunnys Geschichte

Kyras Geschichte

Oles Geschichte

Fridas Geschichte

Danksagung

Fotoverzeichnis

Index

Die Autorinnen

Aus dem Verlagsprogramm


Einführung

In diesem Buch geht es um Hunde, die nicht den besten Start ins Leben hatten. Durch Mangel an Reizen und/oder Versorgung konnten sie bestimmte, für ihre Entwicklung wichtige Erfahrungen nicht machen. Unter den Folgen einer solchen Deprivation leiden die Hunde oft lebenslang. Fast immer zeigen sie Verhaltensauffälligkeiten, mit denen sie ihre Halter und/oder ihre Umwelt vor mehr oder minder große Herausforderungen stellen.

Dieses Buch soll dazu beitragen, Hunde mit Deprivationssyndrom oder -schäden besser zu verstehen. Es soll Haltern betroffener Hunde Mut machen und Anregungen liefern, wie sie das Leben für alle Beteiligten stressärmer gestalten und ihren Hunden helfen können, mehr Sicherheit und damit mehr Lebensqualität zu gewinnen.

Hunde mit Deprivationsschäden können den großen Schritt in ein „normales“ Hundeleben schaffen. Dabei können allein Sie selbst bestimmen, was das für Sie und für Ihren Hund im einzelnen bedeutet – Hunde sind extrem anpassungsfähig. So ist es bei der Schaffung von Lebensqualität auch zweitrangig, ob ein Hund als reiner Gesellschafts- oder Familienhund gehalten wird oder einem „Beruf“ nachgeht, etwa als Hütehund, Wachhund oder Drogensuchhund. Solange Ihr Hund ein Leben ohne ständige Angst oder Stress leben kann, ist es in Ordnung. Wir möchten mit diesem Buch einen Beitrag dazu leisten.

Ein chinesisches Sprichwort sagt: „Auch eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt.“ Wir möchten Sie auf Ihrem Weg ein Stück begleiten. Mit unseren eigenen „Deprivations-Hunden“ haben wir kleine und große Schritte in die Normalität geschafft, und wir teilen unsere Erfahrungen gern mit Ihnen.

Im ersten Teil erfahren Sie, was ein Deprivationssyndrom ist, wie es entsteht und woran man erkennen kann, ob ein Hund betroffen ist. Der zweite Teil des Buches soll vor allem praktische Hilfe liefern. Hier gibt es Tipps rund um das Zusammenleben mit betroffenen Hunden: Welches Training ist hilfreich, welche Ausrüstung ist sinnvoll, wie kann man den Alltag gestalten, wie bewältigt man schwierige Situationen und mehr.



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