Laspas | Ich bin. Du bist. Wir wirken. | Buch | 978-3-9519979-5-7 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 160 Seiten, Format (B × H): 140 mm x 216 mm

Laspas

Ich bin. Du bist. Wir wirken.

Beziehung als Kern emotionalen Marketings
Erscheinungsjahr 2026
ISBN: 978-3-9519979-5-7
Verlag: Erfolgsmanagement Laspas

Beziehung als Kern emotionalen Marketings

Buch, Deutsch, 160 Seiten, Format (B × H): 140 mm x 216 mm

ISBN: 978-3-9519979-5-7
Verlag: Erfolgsmanagement Laspas


„Ich bin. Du bist. Wir wirken“, ist ein Businessroman, der aufzeigt, was für unternehmerischen Erfolg heutzutage wirklich wirksam und ausschlaggebend ist: Beziehung, Vertrauen und Menschlichkeit.
Eva Laspas erzählt ihr unternehmerisches Wirken in Form einer Heldenreise. Die Autorin zeigt in 16 praxisnahen Schritten auf, wie emotionales Marketing im eigenen Unternehmen effizient zum Einsatz kommt.
„Mit dem Businessroman verbinde ich gelebte Unternehmerinnen-Erfahrung und erfolgreiches emotionales Marketing. Ich will damit jene Menschen ansprechen, die in ihrer beruflichen Tätigkeit weniger vermarkten, jedoch mehr verbinden wollen.“ Eva Laspas.
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Zielgruppe


EPUs, KMUs, Vereine und Gesellschaften, die heutzutage im „Marketing-Dschungel“ sich teilweise verloren fühlen und merken, dass es mehr braucht als nur ein „0815 Business“. Hier setzt der Businessroman an, der vermittelt, wie die eigene Individualität verstärkt im Business heutzutage zum Ausdruck gebracht wird.


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Beziehung als Kern emotionalen Marketings 1
Impressum 2
Hinweise und Dank 6
Einführung: Emotionales Marketing 7
Beziehung: Kunden kommen, um zu bleiben 9
Praxis – Schritt 7: Stammkunden gewinnen 12
Struktur: Basis einer starken Marke 16
Praxis – Schritt 12: Struktur für dein Unternehmen 18
Unser „Ich bin“ ist die Basis der Grundemotion 22
Praxis – Schritt 2: Du und dein „Ich bin“ 24
Mitarbeiter: Wertschätzung als Erfolgsfaktor 26
Praxis – Schritt 16: Mitarbeiter und emotionales Marketing 28
Werte als Kompass deiner Markenidentität 30
Praxis – Schritt 3: Finde Werte für deine Marke 32
Storytelling als Basis für starke Marken 35
Praxis – Schritt 11: Deine Geschichte erzählen 38
Intuition und Verstand – zwei Kräfte für deine Marke 40
Praxis – Schritt 13: Intuition versus Verstand 42
Authentische Kommunikation schafft Beziehung 44
Praxis – Schritt 4: Kommunikation ist der Schlüssel 47
Netzwerke: Beziehungen pflegen im emotionalen Marketing 51
Praxis – Schritt 15: Netzwerke sind gelebte Beziehung 54
Positionierung schafft Klarheit – wie ich meine Marke neu erfand 57
Praxis – Schritt 1: Die Bedeutung einer klaren Positionierung 59
Emotionen als Sprache des Marketings 61
Praxis – Schritt 5: Verändere deine Grundstimmung 63
Akquise: Die Kosten eines Kunden 67
Praxis – Schritt 14: Akquise richtig vorbereiten 69
Businesszyklen: 13 Jahre sind ein ganzer Zyklus 73
Praxis – Schritt 9: Businesszyklen bringen Leichtigkeit ins Leben 77
Wunschkunde: Leichtigkeit durch Wirkung und Produktgestaltung mit Herz 80
Praxis – Schritt 6: Dein Wunschkunde und sein Traum 84
Angebot und Produktgestaltung mit Herz 86
Praxis – Schritt 8: Das Produkt muss zur Marke passen 88
Die „Kundenreise“ planen 88
Vision – Mission: So gelingt emotionales Marketing 93
Praxis – Schritt 10: Finde Vision, Mission und Unternehmensziele 95
Nachwort und Kontakt 98
Businessroman und Beispiele 99
Bücher von Eva Laspas 112


Einführung: Emotionales Marketing
Marketing ist Aufbau von Beziehung. „Mercari“, das lateinische Verb, von dem es abstammt, bedeutet: „Handel treiben, kaufen, verkaufen“. Betrachtet man die Wurzel des Wortes, geht es nicht nur um Kauf und Verkauf, sondern um einen sozialen Austausch, ein Anbieten und Annehmen. In der Antike war der Markt auch ein Ort der Begegnung. Wer erfolgreich war, konnte zuhören, Vertrauen schaffen, Beziehungen pflegen – nicht nur Waren absetzen.

Marketing ist Beziehungsaufbau
Für mich ist Marketing mehr als „Vermarktung“, es ist Beziehungsaufbau. Damit kehre ich zur urtümlichen Bedeutung zurück. Gerade in Zeiten von KI, wo immer weniger persönliche Berührungspunkte zwischen Anbieter und Käufer sind, ist es wichtig, sich wieder darauf zu besinnen, wo der Ursprung liegt. Solange wir Menschen miteinander handeln, ist und bleibt es Beziehung.

Marketing ist Verbindung. Beziehung. Liebe. Es geht darum, Menschen zuzuhören, ihre Lebensgeschichte kennenzulernen und ihre Bedürfnisse zu verstehen. Ich verstärke es sogar: sich ihre Wünsche zu eigen zu machen. Emotionales Marketing ist die Kunst, Beziehungen durch persönliche Geschichten zu wahrhaftigen Verbindungen aufzubauen. Wahrhaftig bedeutet, sich einem anderen Menschen mit ganzem Herzen, der gesamten Aufmerksamkeit zuzuwenden und ihn in seinem Sein wahrzunehmen. Mit all seinen Wünschen, Bedürfnissen und seiner wahren Größe und Schönheit. In diesem Wort ist kein Raum für „rasch“, „zwischendurch“ oder gar für Kommunikation, die eine KI schreibt und eine andere beantwortet. Denn zwei KIs sprechen miteinander durch die Zahlen 0 und 1.

Emotionales Marketing stellt nicht das Produkt in den Mittelpunkt, sondern den Menschen, dem wir es anbieten – mit seinen Sehnsüchten, Herausforderungen und Werten. Wir hören ihm zu, nehmen wahr und merken uns, was er erzählt. Hinter den Worten erfassen wir unausgesprochene und unbewusste Bedürfnisse. Nicht nur die Beziehung zum Kunden ist emotionales Marketing, alle Verbindungen sind direkt oder indirekt damit verbunden. Die zu Mitarbeitern ebenso wie die zu Lieferanten, Dienstleistern, Partnern und Teilhabern. Denn Marketing ist die Summe aller Tätigkeiten innerhalb eines Betriebes, das E-Mail an die Belegschaft gehört ebenso dazu wie das an den Kunden.

Marketing ist Beziehungspflege
Im emotionalen Marketing begleiten wir vorrangig Kunden auf ihrer Suche nach Erfüllung ihrer Sehnsüchte. Dabei wenden wir keinen Druck an, sondern Interesse. Da wir Experten auf unserem Gebiet sind, führen wir Kunden gefühlsmäßig „in ihre Wünsche hinein“ und erfassen deren Bedürfnisse und Emotionen, die damit einhergehen. Dadurch können wir passende Schritte empfehlen, sodass sie am Ziel ankommen. Wo sie sich genauso fühlen, wie sie das möchten. Die Pflege der Beziehungen zu anderen Menschen, die in Interaktion mit unserem Business stehen, ist Teil des Erfolges. Mitarbeiter allen voran, denn ein zufriedener Beschäftigter, der sich mit dem Unternehmen seines Arbeitgebers und dessen Werten identifizieren kann, spricht mit potenziellen Kunden anders als einer, der nur seinen 0815-Job macht.

Marketing ist Erzählen
Wir Menschen nutzen Bilder und Erlebnisse, um unsere Erfahrungen auszudrücken und zu reflektieren. Merke ich mir Schilderungen von Kunden, lerne ich diese besser kennen und kann Ideen und Produkte entwickeln, die sie schneller ans Ziel bringen.

Auf der anderen Seite vermittle ich meine eigenen Learnings mittels Storys, um dem Kunden die Möglichkeit zu geben, daraus zu lernen. In diese verpacke ich alle Informationen, die in diesem Moment wichtig sind, um den nächsten Schritt zu tun. Statt auf Belehrungen oder Ratschläge, setze ich auf das Potenzial von Erzählungen. Dadurch entstehen Vertrauen und Nähe. Ich überrede nicht, sondern lade ein. Das ist emotionales Marketing. Die Einladung, gemeinsam zu handeln. Du brauchst etwas, ich mache es zu meiner Agenda, dir genau das zu ermöglichen.

Deine
Eva Laspas

Beziehung: Kunden kommen, um zu bleiben
Ich war 18 Jahre alt und leitete als Drogistenlehrling im dritten Lehrjahr eine Filiale meiner Lehrfirma in Wien mit 100,– ÖS Umsatz am Tag. So eine Umsatzgröße ist grundsätzlich lächerlich und macht das gesamte Business überflüssig. Um das zu ändern, musste ich einerseits mehr Kunden in den Laden holen, andererseits die Verkäufe steigern. Letzteres war leichter zu bewerkstelligen. Der erste Knackpunkt war, Passanten auf unsere Waren aufmerksam zu machen, damit sie eintraten. Dazu wurde ich kreativ und gestaltete die Auslagen neu. Simple Versandkartons mit Goldfarbe, selbstgemalte Plakate und saisonale Waren platzierte ich so hochwertig und geschmackvoll, dass sofort wesentlich mehr Kunden hereinkamen. Als jemand nach einer Creme fragte, die weit über 300,– ÖS kostete, erkannte ich, dass mein Auslagenkonzept aufging. Waren erst einmal Kunden im Laden, fragte ich nach den Wünschen und bediente sie.

Ja, man sprach von „bedienen“ – jemandem zu Diensten sein, seine Bedürfnisse erfüllen. Dabei halfen mir die Erfahrungen aus dem zweiten Lehrjahr, wo ich im 18. Wiener Gemeindebezirk in einer Filiale gearbeitet hatte mit einem Filialleiter, der ein Galan der alten Verkäufer-Schule war. Er begrüßte alle seine Kunden freundlich, individuell, interessiert und merkte sich jede Kleinigkeit. Die Menschen kamen, um sich von ihm unterhalten zu lassen, ihre Sorgen zu teilen und Rat abzuholen. Ein Verkaufsgespräch spielte sich in etwas so ab: „Küss die Hand, Frau Hofrat! Wie geht es ihrem Kurti (Dackel) heute?“ (…) „Na, waren Sie mit der Hautcreme zufrieden, die ich Ihnen vor einigen Wochen empfohlen habe? Brauchen Sie vielleicht wieder eine neue Packung?“ Und schon hatte er mehr Umsatz gemacht, denn die Kundin war froh, erinnert worden zu sein. Das war emotionales Marketing pur.

Zurück zu meiner Filiale: Durch aktuelle Auslagen angeregt, kamen stetig mehr Kunden ins Geschäft. Und sie erhielten nicht nur Seife oder Waschmittel, sondern Interesse an ihren Bedürfnissen, ihrer Person und das Vergnügen, sich gut zu unterhalten. Ein wichtiger Punkt: Früher fragte man den Kunden nach seinem Wunsch und beriet ihn fachmännisch. Man verkaufte nicht nur ein Produkt, sondern dachte einige Schritte weiter, um den tatsächlichen Bedarf abzuklären. Dazu ein Beispiel: „Guten Tag, was kann ich für Sie tun?“, zeigte, dass ich bereit war, seinen Wunsch zu erfüllen. „Ich hätte gerne eine Seife!“, antwortete der Kunde. „Gerne. Soll es eine für den täglichen Gebrauch sein, eine für den Haushalt oder ein Geschenk?“ Mit dieser Frage ging ich auf den Wunsch ein und fragte weitere Details ab, um ihn genau erfüllen zu können. Außerdem regten meine Erkundigungen an, mehr über sich zu erzählen.

Egal, wozu die Seife gebraucht wurde, die Antwort bot mir die Option, weiter nachzufragen. War sie als Geschenk benötigt, erkundigte ich mich nach der Person, die beschenkt werden sollte. War sie für den Haushalt, fragte ich, zu welchem Zweck da. Alle Informationen dienten mir als Möglichkeit, weitere Annehmlichkeiten und Zusatzangebote für den Kunden zu kreieren. Ein Geschenk wurde kostenfrei verpackt, anstatt der Haushaltsseife bot ich eine bessere Reinigungsalternative an und für den täglichen Gebrauch hatte ich ein „eins plus eins Gratis-Angebot“. Diese beiden Maßnahmen verschafften noch keinen dauerhaften Umsatz. Dazu musste ich Laufkundschaft in Stammkunden umwandeln, was damals mit einer „Stammkundenkarte“ geschah. Hatte der Käufer die Karte 10x vollgestempelt, bekam er für den 11. Einkauf 10 % abgezogen.

Diese Form der Kundenbindung ist heute auch üblich, allerdings wird versucht, mit „fixen“ Produkten den Kunden einzuschränken. Kaum jemand vergünstigt pauschal mit einem Prozentsatz, weil sich das wettbewerbsrechtlich geändert hat. Außerdem erwähnte ich im Gespräch, als geprüfte Drogistin immer ein offenes Ohr für Fragen zu haben – man könne gerne auf mich zukommen. Und ich bat die Kunden, anderen von meinem Service zu erzählen.

Durch dieses emotionale Marketing dauerte es nur wenige Monate, bis ich den Umsatz weit über 6000,– ÖS steigerte. Die oben erwähnten Mechanismen sind auch heute noch gültig, Menschen bleiben Menschen und brauchen Beziehungen. Als mein Erfolg weder ein „Danke“ noch eine Anerkennung in Form einer Bonuszahlung nach sich zog, keimte der Wunsch nach einer eigenen Drogerie in mir.

Auf dem Nachhauseweg kam der Gedanke: „Wenn ich diesen Einsatz, den ich für die Fa. Gerstenberger gebe, für meine eigene Drogerie aufwende, kann ich gut davon leben.“ Es war die Erkenntnis, „es zu können“. Und ich danke dem damaligen Lehrherren noch heute dafür, dass er durch sein Nichtbeachten meiner Fähigkeiten meinen Widerspruchsgeist hervorgerufen hat. „So nicht!“, sagte ich mir und entwickelte den Plan, eine eigene Drogerie zu besitzen …

Dieses Buch kannst du auf zwei unterschiedliche Weisen lesen und bearbeiten. Einmal so, wie ich meine „Lehren des Lebens“ im

Laufe des Lebens erfuhr. Oder so, wie es chronologisch für den Aufbau eines Unternehmens bzw. einer Marke sinnvoll ist. Im Inhaltsverzeichnis findest du die „Schritte zum emotionalen Marketing“ nummeriert aufgelistet und kannst sie von 1-16 durcharbeiten.
Dabei dienen die ersten zehn Schritte dazu, dein Business für das emotionale Marketing gut vorzubereiten und die letzten sechs, es zu führen. Am Ende findest du einige Konzepte von Businessromanen, um deine Kreativität anzuregen.
An dieser Stelle danke ich allen Menschen, die mein Leben durch ihre Anwesenheit bisher bereichert haben, ich danke meinem Team für die gute Zusammenarbeit und meinen Kindern und ihrem Vater für ihr Sosein.

Auf Grund der Lesbarkeit verzichte ich in diesem Buch auf das Gendern, natürlich sind jeweils alle Menschen angesprochen. Viel Freude wünsche ich dir!
Eva Laspas


Laspas, Eva
Eva Laspas ist Buchmentorin, Autorin und Expertin für Business-Storytelling u.a. auch in der Gesundheitsbranche.
Sie begleitet Frauen dabei, ihre einzigartige Geschichte und ihr Fachwissen in authentische Bücher und ganzheitliche Positionierungen zu verwandeln. Ihr Ansatz: fundiertes Businesswissen, klare Strukturen und ein Blick für die Seele hinter dem Business.



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