Buch, Deutsch, 160 Seiten, Format (B × H): 124 mm x 186 mm
Reihe: update gesellschaft
Buch, Deutsch, 160 Seiten, Format (B × H): 124 mm x 186 mm
Reihe: update gesellschaft
ISBN: 978-3-8497-0655-5
Verlag: Auer-System-Verlag, Carl
Alle Kunst ist politisch – dieser Revolutionstraum der Avantgarde hat sich heute tatsächlich erfu¨llt: Romanklassiker werden umgeschrieben, Gemälde aus Museen entfernt, Werke mit politischen Beipackzetteln versehen und Ku¨nstler:innen, Kurator:innen und Kunstkritiker:innen verstehen sich mehr und mehr selbst als politische Aktivist:innen. Mit der Documenta 15 ist die Politisierung der Kunst an einem Nullpunkt angelangt; die Megaausstellung wurde nicht länger als ein Kunstevent, sondern als politische Veranstaltung wahrgenommen. Was bedeutet diese Entwicklung fu¨r die Ku¨nste und was bedeutet eine Politisierung der Kunst fu¨r liberale Demokratien?
Harry Lehmann entwickelt anhand prominenter Beispiele eine Kunstphilosophie der Gegenwart, die basale Fragen beantwortet: Was ist u¨berhaupt politische Kunst? Wie funktioniert sie in Diktaturen, wie funktioniert sie in Demokratien? Wofu¨r benötigen liberale Gesellschaften eigentlich eine autonome Kunst?
Wenn man die politische Kunst besser versteht – so das Versprechen dieses Buches –, dann versteht man auch besser die gegenwärtige Strukturkrise liberaler Demokratien.
Der Autor:
Harry Lehmann, Dr. phil.; Philosoph und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Luxemburg mit den Schwerpunkten Systemtheorie, Kunstphilosophie und Musikphilosophie; freier Autor mit zahlreichen Publikationen.
Zielgruppe
jede:r an Kunst und Ästhetik Interessierte
Kultur- und Bildungseinrichtungen
kulturell und gesellschaftspolitisch Interessierte und Aktive
allgemeines Lesepublikum




