Lernen in der Informationsgesellschaft | Buch | 978-3-531-12598-5 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 352 Seiten, Format (B × H): 152 mm x 229 mm, Gewicht: 516 g

Lernen in der Informationsgesellschaft

Informelle Bildung durch Computer und Medien
1994
ISBN: 978-3-531-12598-5
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften

Informelle Bildung durch Computer und Medien

Buch, Deutsch, 352 Seiten, Format (B × H): 152 mm x 229 mm, Gewicht: 516 g

ISBN: 978-3-531-12598-5
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften


In diesem Buch geht es um die Herausbildung neuer Lernformen und veränderte Qualifikationsanforderungen durch neue Technologien. Sozialisation für Technik und Lernorganisation sind deshalb zentrale Aspekte. Das Zusammenspiel von Lernorganisation und Lernen für den Umgang mit neuen Technologien läßt sich über das im Buch entwickelte Konzept zur "Computerkompetenz" abbilden.Im empirischen Teil werden mediale Angebote zum Umgang mit dem Computer (Computerzeitschriften und -bücher, Hörfunk und Fernsehen) sowie organisierte Angebote (z. B. im Rahmen der Jugendarbeit, Volkshochschulen und Schulen) analysiert und dargestellt. Gezeigt wird dabei die Korrespondenz, die zwischen Computer-Wissen (Basics, funktionsbezogenes und kombinatorisches Wissen sowie soziale Sensibilität) und den Vermittlungswegen (Computerzeitschriften, Lernen über Fernsehen etc.) besteht.

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Zielgruppe


Graduate

Weitere Infos & Material


Vorbemerkung.- 1. Kapitel: Einleitung.- 1. Zur Begründung der gewählten Forschungsperspektive.- 2. Die Projektidee.- 3. Formelle versus informelle Strukturmuster.- 4. Probleme der methodischen Umsetzung und weitere Argumentation.- 2. Kapitel: Technik als Anlaß für Sozialisation.- 1. Technik in der Soziologie.- 2. Zur Rolle der Technik in der Gesellschaft.- 3. Soziale und kulturelle Technikeffekte.- 3. Kapitel: Auf- und Abwertung formaler Bildung im Dienste von Modernisierung und gesellschaftlicher Innovation.- 1. Der Qualifizierungsbedarf wird außerhalb des Bildungssystems definiert.- 2. Die Informationsgesellschaft und die veränderte Bedeutung von Qualifikation als Grundlage für das Informationshandeln.- 3. Traditionelle Modernisierung und Aufgabenzuweisungen an die Institution Schule.- 4. Kapitel: Standardisierte Produktion — Formalisierte Ausbildung.- 1. Vom Kopieren von Fertigkeiten zur Ausbildung.- 2. Schulisch geordnete Bildung — Institutionelle Aspekte beruflicher Qualifizierung.- 5. Kapitel: Qualifikation in der Gesellschaft, die mit Informationen umgeht.- 1. Höherqualifizierung, Dequalifizierung oder Polarisierung.- 2. Technischer Wandel im Büro und in der Fertigung.- 3. Industriesoziologische Überlegungen in den 70er und 80er Jahren zur Qualifizierung oder Dequalifizierung im Gefolge der Technik.- 6. Kapitel: Von Informations- und Kommunikationstechnologien zur veralltäglichten Computernutzung.- 1. Neue Medien und Schule.- 2. Medien und neue Medien aus kommunikationswissenschaftlicher und politischer Sicht.- 3. Zur Veralltäglichung der Computernutzung.- 7. Kapitel: Der Computer auf dem Weg in die Schule.- 1. Bildungspolitische und schulpädagogische Kontroversen.- 2. Zum Prozeß der Institutionalisierung informationstechnischer Grundbildung.-3. Zur Praxis der informationstechnischen Bildung.- 8. Kapitel: Wege zur Beherrschung der neuen Technologien.- 1. Qualifizierungs- und Lernbedarf versus vielfältiger Lernangebote — Veralltäglichung der Computerkompetenzen und deren veränderter Bündelung.- 2. Dynamisierung der Wissensbestände und Informalisierung.- 3. Computerkompetenzen und Wege zum Computerwissen.- 9. Kapitel: Analyse informeller Informations- und Lernangebote.- 1. Darstellung der untersuchten Angebotsbereiche — Ergebnisse im Überblick.- 2. Volkshochschulkurse zum Computer.- 3. Computerprojekte in der Jugendarbeit.- 4. Computerbücher und -zeitschriften.- 5. Anmerkungen zum Stand der Angebote an Lernsoftware (CBT).- 6. Computer, Lernen und Fernsehen.- 7. Zusammenfassung der Angebotsanalyse: Unterschiedliche Lernwege — Unterschiede in der Aneignung.- 10. Kapitel: Resümee.- 1. Traditionelle Modernisierungspositionen setzen auf formale Lernprozesse.- 2. Informelles Lernen beim Computer.- 1. Ausgewählte Kennlinien der sog. Informationsgesellschaft.- A 1: Briefsendungen als Indikatoren der Informationsgesellschaft im Ländervergleich.- A 2: Telegramme als Indikatoren der Informationsgesellschaft im Ländervergleich.- A 3: Telefon als Indikator der Informationsgesellschaft im Ländervergleich.- A 4: Zeitungen als Indikatoren der Informationsgesellschaft im Ländervergleich.- A 5: Radio und Fernsehen als Indikatoren der Informationsgesellschaft im Ländervergleich.- 2. Die lTG-Konzeptionen der einzelnen Bundesländer.- A 6: Realisierung der Informationstechnischen Grundbildung (ITG) in den Bundesländern im Überblick.- 3. Computerzeitschriften im Überblick.- A 7: Profile ausgewählter Computerzeitschriften zum Thema „Homecomputer und Semiprofessionelle“ im Überblick — Austattung,Werbung, Preise etc.- A 8: Profile von Computerzeitschriften zum Thema „Personalcomputer“ — Ausstattung, Werbung, Preis etc.- A 9: Erscheinungsweise und Preis-Leistungs-Verhältnis.- A10: Zeitschriften zu neuen Technologien: Gründung und Auflagenhöhe zu zwei Zeitpunkten.- A11: Absatz und Anzahl der Zeitschriften nach Fachgebieten.- A12: Bei der statistischen Auswertung unserer Sekundäranalysen berücksichtigte Computerzeitschriften.- 4. Programme zum Thema „Computer“ und ihre Zielgruppen in verschiedenen europäischen Ländern.- Literatur.


Dr. Claus J. Tully ist Sozialforscher am Deutschen Jugendinstitut in München mit Schwerpunkt Jugend-, Organisations-, Bildungs- und Industriesoziologie sowie Medienforschung.



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