Buch, Deutsch, 160 Seiten, Format (B × H): 135 mm x 210 mm
Buch, Deutsch, 160 Seiten, Format (B × H): 135 mm x 210 mm
ISBN: 978-3-68948-157-5
Verlag: Mitteldeutscher Verlag
Geld macht nicht glücklich – sagen jene, die keines haben. Doch alles dreht sich um Rendite und Reibach. In seinen „Reibachgeschichten“ nimmt U. S. Levin die großen Mythen rund um den schnöden Mammon ins Visier und zeigt, warum Armut nichts für Reiche ist und Neid selbst unter wohlgenährten Geldsäcken gedeiht. Mit hintergründigem Witz fragt er, was man mit Geld auf der Straße tut, wie realistisch das große Lottoglück für Otto-Normalspieler ist und warum die erste Million die schwerste bleibt. Selbst der rettende Banküberfall kurz vor dem Ruin entpuppt sich als riskantes Geschäftsmodell – Krisen dagegen als verlässliche Begleiter des Kapitalismus. Levin, Hoch- und Tiefstapler in Personalunion, kennt sich aus mit Aufstieg und Absturz. Es ist allemal erträglicher, aus Händen zu lesen als aus Büchern. Er muss es wissen: Sein Großvater war schließlich ein rechtschaffener Geldfälscher.
Eine kluge, bitterböse Satire über Gier, Glücksversprechen und die trügerische Moral des Marktes.




