Buch, Deutsch, 264 Seiten, Format (B × H): 139 mm x 214 mm, Gewicht: 366 g
Quellen und Brennpunkte der Sozialphilosophie
Buch, Deutsch, 264 Seiten, Format (B × H): 139 mm x 214 mm, Gewicht: 366 g
ISBN: 978-3-495-48212-4
Verlag: Karl Alber Verlag
In der Frage nach der Verbindlichkeit des Versprechens angesichts Anderer und im Zusammenleben mit vielen anonymen Anderen zeigt sich die Brisanz zerbrechlicher sozialer Verhältnisse, die elementar auf Verlässlichkeit angewiesen sind. Dabei ist das Versprechen kein Allheilmittel gegen Unverbindlichkeit und Unzuverlässigkeit. Nicht zuletzt die europäische Geschichte ist gepflastert mit unverantwortlichen Versprechen einer maßlosen politischen Rhetorik, die kaum mehr überzeugt. Nüchternheit ist also geboten, wenn man den Versuch unternimmt, Quellen der Verbindlichkeit menschlicher Lebensformen nachzugehen, die sich im gegebenen Wort oder im gelebten Versprechen zeigt.
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Teil A
Das Versprechen im Horizont der neuzeitlichen Sozialphilosophie
I. Das Gegebene Wort: Zerbrechlichkeit und Verbindlichkeit des Versprechens im Lichte historischer Quellen
1. Angesichts der Zerbrechlichkeit menschlicher Lebensformen * 2. Zur Geschichte moderner Sozialphilosophie * 3. Zur Verbindlichkeit des gegebenen Wortes * 4. Sein Wort geben * 5. Resümee
II. Kommentierte Brennpunkte
Machiavelli - Grotius - Hobbes - v. Pufendorf - Locke - Hume - Wolff - Rousseau - Kant - Hegel - Nietzsche - Durkheim
Teil B
Das Versprechen in der Philosophie der Gegenwart
I. Gelebtes Versprechen: Selbst-Bezeugung und Geschichte
1. Versprechen und Identität * 2. Das Versprechen als Akt * 3. In ethischen und moralischen Kontexten* 4. Versprechen und Vertrauen * 5. Im Zeichen des Verrats
II. Kommentierte Brennpunkte
1. Das Versprechen als Akt und Institution Reinach - Austin - Searle - Habermas * 2. Menschliche Lebensformen als Versprechen Rawls - Shklar - Rancière - Lyotard * 3. Das bezeugte Selbst
Marcel - Arendt - Ricœur - Spaemann * 4. Versprechen zwischen Un-Möglichkeit und Übermaß
Blanchot - Derrida - Levinas - Waldenfels
Epilog: Das gegebene Wort als Zumutung




