Lippi | Sigmund Freud | Buch | 978-3-911804-01-1 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 272 Seiten, Format (B × H): 108 mm x 210 mm, Gewicht: 305 g

Lippi

Sigmund Freud

Die Leidenschaft des Unregierbaren
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-911804-01-1
Verlag: tentare Verlag

Die Leidenschaft des Unregierbaren

Buch, Deutsch, 272 Seiten, Format (B × H): 108 mm x 210 mm, Gewicht: 305 g

ISBN: 978-3-911804-01-1
Verlag: tentare Verlag


Im Zentrum von Silvia Lippis Buch steht der Trieb: jene von Freud entdeckte, ›unregierbare‹ Kraft, die sich keinem Gesetz fügt und die dem Begehren seine ganze Unbestimmtheit und Wandelbarkeit verleiht. Angst, Trauma, Wiederholung, Übertragung: Die zentralen Begriffe der Psychoanalyse werden im Licht der Triebtheorie neu gelesen, im Gespräch mit Lacan, Deleuze, Badiou, Butler und Preciado. Auf diese Weise zeigt sich ein überraschend aktueller Freud: einer, der die Instabilität und den ›partialen‹ Charakter von Sexualobjekt und Geschlechtsidentität deutlich erkannt hat und dessen Denken sich daher mit feministischen, queeren und nichtbinären Perspektiven verbinden lässt, ohne ihm Gewalt anzutun. Mit einem Vorwort der Autorin zur deutschen Ausgabe
Lippi Sigmund Freud jetzt bestellen!

Zielgruppe


Psychoanalytiker:innen und psychoanalytisch Ausgebildete | Psychotherapeut:innen aller Schulen | Studierende der Psychologie und Psychoanalyse | Studierende der Gender und Queer Studies | Feministisch interessierte Leser:innen | LGBTQIA+-Community mit Interesse an Theorie | Lacan-Leser:innen und Lacan-Forscher:innen | Philosophisch interessierte Leser:innen (Deleuze, Badiou, Butler) | Kulturwissenschaftler:innen und Kulturtheoretiker:innen | Lehrende und Forschende der Philosophie | Klinische Psycholog:innen in der Praxis | Sozialarbeiter:innen mit psychoanalytischer Orientierung | Literatur- und Kulturkritiker:innen | Leser:innen kritischer Theorie und Gesellschaftskritik | Intellektuell interessiertes allgemeines Publikum mit Freud-Bezug

Weitere Infos & Material


»Es galt auch, denjenigen zu antworten, die die Psychoanalyse für eine normative, bürgerliche Disziplin für Reiche halten. Mir wurde klar, dass das Eintreten für das Unbewusste zugleich bedeutete, für die Anliegen der Minderheiten einzutreten – und umgekehrt. Und mir wurde auch klar: Wenn man die Psychoanalyse wieder ins Zentrum der zeitgenössischen Kulturdebatte rücken wollte, musste man von einer strikt minoritären Psychoanalyse ausgehen, wie Deleuze gesagt hätte, und dafür musste man wieder bei Freud anfangen.«


Lippi, Silvia
Silvia Lippi ist Psychoanalytikerin und klinische Psychologin am Établissement Public de Santé Barthélémy Durand in Étampes. Sie hat Philosophie studiert, wurde in Psychologie promoviert und ist assoziierte Forscherin an der Université Paris-Nanterre.

Sie ist Autorin von Freud l'ingouvernable (Stilus, 2025), Sœurs. Pour une psychanalyse féministe (Seuil, 2023, mit Patrice Maniglier), Rythme et mélancolie (Érès, 2019), Freud. La passione dell'ingovernabile (Feltrinelli, Mailand, 2018), La décision du désir (Érès, 2013, ausgezeichnet mit dem Prix Œdipe le Salon 2014) sowie Transgressions. Bataille, Lacan (Érès, 2008). Gemeinsam mit anderen hat sie den Sammelband Marx, Lacan: l'acte révolutionnaire, l'acte analytique (Érès, 2013) herausgegeben. In ihren Artikeln und Büchern entwickelt sie eine Psychoanalyse, die den Erfahrungen psychotischer Menschen und den Anliegen zeitgenössischer Minderheiten besondere Aufmerksamkeit widmet.



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.