Lisner / Pfütsch / Voges | Für Pandemien planen | Buch | 978-3-515-13889-5 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 86, 411 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 169 mm x 239 mm, Gewicht: 694 g

Reihe: Medizin, Gesellschaft und Geschichte - Beihefte

Lisner / Pfütsch / Voges

Für Pandemien planen

Prävention und Preparedness als Zukunftspraxen im 20. und 21. Jahrhundert
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-515-13889-5
Verlag: Steiner Franz Verlag

Prävention und Preparedness als Zukunftspraxen im 20. und 21. Jahrhundert

Buch, Deutsch, Band 86, 411 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 169 mm x 239 mm, Gewicht: 694 g

Reihe: Medizin, Gesellschaft und Geschichte - Beihefte

ISBN: 978-3-515-13889-5
Verlag: Steiner Franz Verlag


Seuchen verloren seit den späten 1950er Jahren ihren Schrecken, denn neue Impfstoffe, verbesserte Hygiene und Antibiotika ließen sie als beherrschbar erscheinen. Die Erfolge vermittelten das Gefühl, in einer „immunisierten Gesellschaft“ zu leben und mögliche zukünftige Risiken präventiv planend steuern zu können. Doch neue Infektionserkrankungen wie AIDS, SARS und Vogelgrippe erschütterten diese Gewissheit seit den 1990er Jahren immer wieder. Als Schattenseiten von wirtschaftlicher Prosperität, globalem Handel und Tourismus gelten Epidemien als unausweichliche Gefahren. Was bleibt, ist eine umfassende Vorbereitung. Nicht mehr Prävention, sondern „Preparedness“ bestimmt zunehmend die Planungen für und den Umgang mit Pandemien.

Aus interdisziplinärer Perspektive beleuchtet der Sammelband anhand konkreter Fallbeispiele Planungen für Pandemien und Maßnahmen der Prävention und „Preparedness“ in Deutschland, den USA sowie auf Ebene der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im 20. und 21. Jahrhundert. Anders als klassische Darstellungen einzelner Infektionskrankheiten und Reaktionen auf diese setzt der Band an, bevor sich Pandemien manifestiert haben: bei der Prävention und der Vorbereitung auf den Pandemiefall. Im Zentrum stehen also pandemische Zukünfte.

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Weitere Infos & Material


Pfütsch, Pierre
Pierre Pfütsch ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung, Stuttgart. Seine Forschungsschwerpunkte sind Kulturgeschichte von Gesundheit, Zeitgeschichte der Medizin, Geschichte medizinischer Berufe und Geschlechtergeschichte.

Voges, Jonathan
Jonathan Voges ist Privatdozent im Fachbereich Deutsche und Europäische Zeitgeschichte an der Leibniz Universität Hannover. Er beschäftigt sich mit Konsumgeschichte, der Geschichte internationaler Organisationen und der deutsch-jüdischen Geschichte seit dem 19. Jahrhundert.



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