Lorenz / Lepsius / Degenhart | Ausgewählte Abhandlungen. | Buch | 978-3-428-11468-9 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 566 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 224 mm, Gewicht: 775 g

Lorenz / Lepsius / Degenhart

Ausgewählte Abhandlungen.

Hrsg. von Rupert Scholz / Dieter Lorenz / Christian Graf v. Pestalozza / Michael Kloepfer / Hans D. Jarass / Christoph Degenhart / Oliver Lepsius.
1. Auflage 2004
ISBN: 978-3-428-11468-9
Verlag: Duncker & Humblot

Hrsg. von Rupert Scholz / Dieter Lorenz / Christian Graf v. Pestalozza / Michael Kloepfer / Hans D. Jarass / Christoph Degenhart / Oliver Lepsius.

Buch, Deutsch, 566 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 224 mm, Gewicht: 775 g

ISBN: 978-3-428-11468-9
Verlag: Duncker & Humblot


Der Band vereinigt eine stattliche Reihe der wichtigsten Arbeiten von Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Lerche, Emeritus der Münchner Juristischen Fakultät. Lerche zählt zu den führenden Gelehrten des öffentlichen Rechts in Deutschland; er ist auch der Praxis wohlbekannt. Herausgeber sind seine habilitierten Schüler. In den Band aufgenommen wurden vor allem solche Arbeiten, die nicht - wie etwa Handbuchbeiträge oder Grundgesetz-Kommentierungen - zumeist ohne weiteres greifbar sind.

Verfassungsrechtliche Arbeiten - mit häufigem Bezug zur Verfassungsgerichtsbarkeit - stehen im Vordergrund; sie greifen vielfach zugleich in andere Bereiche des öffentlichen Rechts und mit diesem verwobene Gebiete aus: von Fragen der Staatslehre zu solchen des Europarechts, des Finanzverfassungsrechts, des Medienrechts bis etwa zu Verwaltungsrecht und Verwaltungsgerichtsbarkeit sowie Problemen der Methodik.

Die Architektur des Bandes orientiert sich an Begriffen, die für das Werk Lerches zentrale Kraft besitzen. Ein erster Abschnitt erfaßt Beiträge, die grundsätzlichen methodischen Fragen zugedacht sind, beginnend mit seiner vielbeachteten Berliner Antrittsvorlesung ("Stil, Methode, Ansicht"). Prägenden Normbereichen unterschiedlichen Charakters sind die im zweiten Abschnitt gebündelten Abhandlungen gewidmet, etwa den Verfassungsdirektiven. Da Lerche zwischen Prägung und Schrankenziehung unterscheidet, folgen im dritten Abschnitt Beiträge, die Schranken akzentuieren, einschließlich des umfangreichen Vorworts zur 2. Auflage der Habilitationsschrift ("Übermaß und Verfassungsrecht"). Zu den bekanntesten Begriffsschöpfungen des Verfassers gehört jene vom "schonenden Ausgleich". Der vierte Abschnitt richtet sich daher auf Probleme des Ausgleichens. Fragen prinzipieller Ordnungen, sei es der Wirtschaftslenkung, des Föderalismus, der Gentechnologie, des Medienrechts sind im fünften Abschnitt eingebettet. "Prozeß" ist der sechste Abschnitt überschrieben; sein Inhalt trägt auch der Zuneigung des Autors zur prozessualen Praxis Rechnung. Dem Bande ist eine bisher nicht veröffentlichte Rede Hans Maiers über Lerche als Schriftsteller vorangestellt. Die reichhaltige Bibliographie schließt den Band ab.

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Weitere Infos & Material


Inhaltsübersicht: H. Maier, Barocke Transparenz. Über den Schriftsteller Peter Lerche - I. Methoden: Stil, Methode, Ansicht (1961) - Stiller Verfassungswandel als aktuelles Politikum (1971) - Die Technik des "Als-Ob" im Recht (1990) - Die Verfassung als Quelle von Optimierungsgeboten? (1997) - Facetten der "Konkretisierung" von Verfassungsrecht (1998) - II. Prägende Normbereiche: Das Bundesverfassungsgericht und die Verfassungsdirektiven (1965) - Zur verfassungsgerichtlichen Deutung der Meinungsfreiheit (insbesondere im Bereiche des Boykotts) (1970) - Europäische Staatlichkeit und die Identität des Grundgesetzes (1993) - Grundfragen repräsentativer und plebiszitärer Demokratie (1995) - Grundrechtswirkungen im Privatrecht, Einheit der Rechtsordnung und materielle Verfassung (1996) - III. Schranken: Schranken der Kunstfreiheit (1973) - Ausnahmslos und vorbehaltlos geltende Grundrechtsgarantien (1994) - Achtung der nationalen Identität (Art. F Abs. 1 EUV) (1996) - Übermaß und Verfassungsrecht. Bemerkungen zur Wiederauflage (1999) - Gewaltenteilung - deutsche Sicht (2000) - IV. Ausgleich: Finanzausgleich und Einheitlichkeit der Lebensverhältnisse (1973) - Vorbereitung grundrechtlichen Ausgleichs durch gesetzgeberisches Verfahren (1984) - Die Funktion des juristischen Verlegers in der Rechtsordnung (1985) - Zustimmungsgesetze (1989) - Zur Position der deutschen Länder nach dem neuen Europa-Artikel des Grundgesetzes (1994) - V. Ordnungen: Rechtsprobleme der wirtschaftslenkenden Verwaltung (1961) - Föderalismus als nationales Ordnungsprinzip (1964) - Verfassungsrechtliche Aspekte der Gentechnologie (1986) - In welcher Weise empfiehlt es sich, die Ordnung des Rundfunks und sein Verhältnis zu anderen Medien - auch unter dem Gesichtspunkt der Harmonisierung - zu regeln? (1986) - Vielfaltssicherung im privaten Fernsehen als überdisziplinäre Aufgabe (2000) - VI. Prozess: Zum "Anspruch auf rechtliches Gehör" (1965) - "Kompetenz-Kompetenz" und das Maastricht-Urteil des Bundesverfassungsgerichts (1995) - Strukturfragen des verwaltungsgerichtlichen Organstreits (1996) - Die Verfassung in der Hand der Verfassungsgerichtsbarkeit? (1997) - Rechtswissenschaft und Verfassungsgerichtsbarkeit (2002) - VII. Glosse: Der Diplom-Oecotrophologe (1967) - Veröffentlichungen von Peter Lerche


Prof. em. Dr. Michael Kloepfer war von 1974–1976 Professor an der Freien Universität Berlin, von 1976–1992 Professor an der Universität Trier, dort Direktor des Instituts für Umwelt- und Technikrecht. Von 1992–2011 war er Professor für Staats- und Verwaltungsrecht, Europarecht, Umweltrecht, Finanzrecht und Wirtschaftsrecht an der Humboldt-Universität zu Berlin und Direktor am Walter Hallstein-Institut für Europäisches Verfassungsrecht. Seit 2011 ist er Emeritus. Von 1992–1998 war er Stellvertretender Vorsitzender der unabhängigen Sachverständigenkommission 'Umweltgesetzbuch' und von 1999–2001 und 2005–2007 Vorsitzender der Berliner Wissenschaftlichen Gesellschaft e.V. Von 2008–2016 war er Mitglied der Schutzkommission beim Bundesministerium des Innern. Er absolvierte zahlreiche Forschungsaufenthalte im Ausland (u.a. Kobe/Japan; Lausanne/Schweiz; Stanford/USA). Er ist zudem Präsident der Forschungszentren Umweltrecht (FZU), Technikrecht (FZT), Katastrophenrecht (FZK) sowie des Instituts für Gesetzgebung und Verfassung (IGV) und ist seit 2011 Leiter des Forschungszentrums Recht an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2017 ist er als Rechtsanwalt bei der Kanzlei Köhler & Klett tätig.



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