Lotz | Die Deutung des Verlusts | Buch | 978-3-412-15806-4 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band Band 015, 327 Seiten, Format (B × H): 164 mm x 246 mm, Gewicht: 25 g

Reihe: Neue Forschungen zur Schlesischen Geschichte

Lotz

Die Deutung des Verlusts

Erinnerungspolitische Kontroversen im geteilten Deutschland um Flucht, Vertreibung und die Ostgebiete (1948-1972)
1. Auflage 2007
ISBN: 978-3-412-15806-4
Verlag: Böhlau

Erinnerungspolitische Kontroversen im geteilten Deutschland um Flucht, Vertreibung und die Ostgebiete (1948-1972)

Buch, Deutsch, Band Band 015, 327 Seiten, Format (B × H): 164 mm x 246 mm, Gewicht: 25 g

Reihe: Neue Forschungen zur Schlesischen Geschichte

ISBN: 978-3-412-15806-4
Verlag: Böhlau


Um die Erinnerung an Flucht und Vertreibung der Deutschen aus den Gebieten östlich von Oder und Neiße ist seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs heftig gestritten worden. Die Studie von Christian Lotz erörtert erstmals zusammenhängend die erinnerungspolitischen Kontroversen der fünfziger und sechziger Jahre in der Bundesrepublik und in der DDR. Sie läßt den Schlagabtausch im Kampf um die Deutungshoheit lebendig werden und zeigt, wie sich die Kräfteverhältnisse im Laufe der Nachkriegszeit verschoben haben. Im Mittelpunkt stehen die Positionen, die von Landsmannschaften, evangelischen Kirchengemeinschaften und der Helmut-von-Gerlach-Gesellschaft dies- und jenseits der innerdeutschen Grenze in die Debatten eingebracht wurden. Die Spannweite ihrer Deutungen und Wertungen reicht von einer Verurteilung der Vertreibungen als Unrecht bis zu ihrer Rechtfertigung als Folge des Krieges. Dabei wird deutlich, daß die Kontrahenten im Streit um die Interpretation der Geschichte immer nur solche Ausschnitte hervorgehoben haben, die ihrer Argumentation dienlich waren.

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Lotz, Christian
Christian Lotz lehrt am Historischen Institut der Universität Gießen und forscht am Herder-Institut in Marburg zur neueren und neusten Geschichte Europas.

Christian Lotz arbeitet gegenwärtig als Forschungsstipendiat am Institut für Europäische Geschichte in Mainz. Er ist Mitglied im Leipziger Kreis – Forum für Wissenschaft und Kunst und wurde mit dieser Arbeit am Historischen Institut der Universität Stuttgart promoviert.



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