Luhmann | Die Staufer in der populären Geschichtskultur | Buch | 978-3-8376-5434-9 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 20, 462 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 155 mm x 240 mm, Gewicht: 794 g

Reihe: Historische Lebenswelten in populären Wissenskulturen/History in Popular Cultures

Luhmann

Die Staufer in der populären Geschichtskultur

Ein Rezeptionspanorama seit den 1970er Jahren
1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-8376-5434-9
Verlag: transcript

Ein Rezeptionspanorama seit den 1970er Jahren

Buch, Deutsch, Band 20, 462 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 155 mm x 240 mm, Gewicht: 794 g

Reihe: Historische Lebenswelten in populären Wissenskulturen/History in Popular Cultures

ISBN: 978-3-8376-5434-9
Verlag: transcript


1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Die Erinnerung an die Staufer prägte die deutschsprachige Geschichtskultur seit dem 19. Jahrhundert nachhaltig und erfüllte verschiedenste Funktionen. Die jüngsten Erzählungen der Dynastie ab der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts sind bislang in der Forschung jedoch nicht thematisiert worden. Dabei sind gerade diese von Interesse, da das allgemeine Geschichtsinteresse seit der großen Stauferausstellung von 1977 gestiegen ist und ab den 1980er Jahren von einem regelrechten Mittelalter-Boom in der Populärkultur gesprochen wird.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Durch mein Buch gebe ich in einer so bislang nicht erforschten räumlichen und medialen Breite Auskunft über die rezenten Formen staufischer Erinnerung. Dadurch ist der Grundstein gelegt für eine vertiefte Erschließung der vielfältigen, durchaus noch bedeutsamen Stauferrezeptionen der jüngsten Vergangenheit. Über die Stauferforschung hinaus konnte ich mit diesem Buch auch einen Beitrag leisten zu einem vertieften Verständnis gegenwärtiger geschichtskultureller Bedürfnisse und deren Ausformungen in der Populärkultur.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Bisherige Forschungen zur Stauferrezeption betrachten diese meistens bis 1945 oder maximal bis zur ersten großen Stauferausstellung 1977. Untersucht werden entweder nationale Erzählungen oder regionale Zentren staufischer Traditionspflege. Die verschiedenen Erinnerungsebenen werden nicht zusammen betrachtet. Außerdem sind bisherige Forschungen losgelöst von den Rezeptionsmedien. Die Dissertation schließt diese Forschungslücke, indem die rezente Stauferrezeption auf verschiedenen räumlichen Erinnerungsebenen und in unterschiedlichen Medien der Populärkultur thematisiert wird.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit Knut Görich und Valentin Groebner.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Mein Buch veranschaulicht die Aktualität der staufischen Rezeption, die immer in Aushandlung mit der Gegenwart gleichsam als dynamischer Prozess generiert wird und somit verschiedenste geschichtskulturelle Funktionen erfüllt.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Luhmann, Isabelle
Isabelle Luhmann, geb. 1987, studierte Geschichte und Biologie in Freiburg. Mit einem Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes promovierte sie bei Sylvia Paletschek zu den Staufern in der populären Geschichtskultur. Während ihres Studiums absolvierte sie museumskuratorische und pädagogische Praktika im Haus der Geschichte Baden-Württemberg in Stuttgart und in den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim und war Lehrbeauftragte an der Albert-Ludwigs-Universität und an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen Geschichtskultur, Angewandte Geschichte, Mediävalismus und die Arbeit mit Zeitzeugen.

Isabelle Luhmann, geb. 1987, studierte Geschichte und Biologie in Freiburg. Mit einem Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes promovierte sie bei Sylvia Paletschek zu den Staufern in der populären Geschichtskultur. Während ihres Studiums absolvierte sie museumskuratorische und pädagogische Praktika im Haus der Geschichte Baden-Württemberg in Stuttgart und in den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim und war Lehrbeauftragte an der Albert-Ludwigs-Universität und an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen Geschichtskultur, Angewandte Geschichte, Mediävalismus und die Arbeit mit Zeitzeugen.



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