Lutsyshyna | Ivan und Phoebe | Buch | 978-3-948259-38-9 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 460 Seiten, Format (B × H): 125 mm x 205 mm, Gewicht: 650 g

Lutsyshyna

Ivan und Phoebe


Erscheinungsjahr 2026
ISBN: 978-3-948259-38-9
Verlag: Friedrich Mauke KG

Buch, Deutsch, 460 Seiten, Format (B × H): 125 mm x 205 mm, Gewicht: 650 g

ISBN: 978-3-948259-38-9
Verlag: Friedrich Mauke KG


»Ivan and Phoebe« ist eine Geschichte aus der dalams jungen Ukraine. Am Beginn stehen die Studentenproteste des
Jahres 1990, die »Revolution auf Granit«, die maßgeblicher Katalysator der Unabhängigkeitsbewegung wurden.
Die Geschichte wechselt zwischen politisch aufgeladenen Städten wie Kyjiw und Lwiw auf der einen und Uschhorod, der kleinen Heimatstadt des Protagonisten Ivan, auf der anderen Seite. Während die Figuren beginnen, ihr Recht auf freie Meinungsäußerung und Protest zu erproben, müssen sie auch die Normen von Ehe, Familie und Familienleben neu bewerten. Denn diese entpuppen sich als Brutstätten von Konflikten und Generationen übergreifenden Traumata.
»Ivan and Phoebe« ist ein wichtiger Teil der ukrainischen Gegenwartsliteratur, die sich mit den ersten Jahren der jungen Ukraine beschäftigt, den Jahren des Wandels, des Suchens und des Ankommens in einer neuen Zeit und einer veränderten Welt. Eine Welt, die inzwischen auch schon wieder Geschichte ist.

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Zielgruppe


Ein Roman für ein literarisch und zeitgeschichtlich interessiertes Lesepublikum, das sich für Osteuropa, die Transformationsprozesse
nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und die Psychologie der menschlichen Beziehungen interessiert.
Es ist aufgrund seiner komplexen Erzählstruktur ein anspruchsvoller Text für eine erfahrene Leserschaft. Behandelt werden Genderfragen, Sozialkritik und die Psychologie der Beziehungen.
Der Roman wurde bereits u. a. ins Englische übersetzt.

Weitere Infos & Material


Nagel, Lydia
Lydia Nagel, 1977 in Wismar geboren, studierte Slawistik und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin, der Staatlichen Lomonossow-Universität Moskau und der Universität Belgrad. Sie arbeitet als Übersetzerin vor allem aus dem Ukrainischen und dem Slowakischen und ist zudem selbst als (Sachbuch-)autorin tätig.

Lutsyshyna, Oksana
Oksana Lutsyshyna (geb. 1974 in Uschhorod) ist eine preisgekrönte ukrainische Schriftstellerin, Dichterin und Literaturübersetzerin. Sie hat einen Doktortitel in Vergleichender Literaturwissenschaft und ist derzeit Assistenzprofessorin für Ukrainistik an der University of Texas at Austin, wo sie Ukrainisch und osteuropäische Literatur in Übersetzung unterrichtet.
Als Schriftstellerin wurde Oksana Lutsyshyna nicht zuletzt für den vorliegenden Roman mit dem Taras-Schewtschenko-Nationalpreis (2021) und dem UNESCO-Preis »Lemberg – Stadt der Literatur« (2020) ausgezeichnet.



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