Maggio / Huber | Die Nacht trägt Flutsplitter aus Malachit | Buch | 978-3-95667-336-8 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 152 Seiten, HC runder Rücken mit Schutzumschlag, Format (B × H): 141 mm x 218 mm, Gewicht: 332 g

Maggio / Huber

Die Nacht trägt Flutsplitter aus Malachit


Erscheinungsjahr 2018
ISBN: 978-3-95667-336-8
Verlag: Verlag 3.0 Zsolt Majsai

Buch, Deutsch, 152 Seiten, HC runder Rücken mit Schutzumschlag, Format (B × H): 141 mm x 218 mm, Gewicht: 332 g

ISBN: 978-3-95667-336-8
Verlag: Verlag 3.0 Zsolt Majsai


Die beiden Lyrikerinnen bewegen sich sprachlich durch den Kreislauf des Lebens und der Gezeiten, immer auf der Suche nach Anker- und Ortungspunkten. Ihre Gedichte entwerfen eine Bildwelt aus Flut und Erde, zwischen Hafenzeit und Aufbruch und nehmen Sie mit auf eine Reise durch die Fragen und Hoffnungen des Menschseins.

In acht Kapiteln à 10 Gedichten, die zwischen dem Bandteil „Ich fand einen Malachit, so leuchtend grün in deinem Aug“ Marina Maggios und Natascha Hubers Zyklus „Als mein Mund zur See ging“ changieren, korrespondieren die Gedichte der beiden Lyrikerinnen miteinander und verknüpfen Träume, Enttäuschungen und Erlebtes aus zwei Perspektiven; die Natur als Spiegelung des menschlichen Empfindens im Mittelpunkt.

„Hier findet die Dichtung von Natascha Huber und Marina Maggio zusammen: auf der Suche nach dem tauglichen Wort, führt die Sprache die beiden Lyrikerinnen zu neuer Erfahrung. Metamorphosen und Veränderungen haben ihr Leben geprägt. Viel Durchlebtes atmet aus ihren Gedichten. Das macht sie authentisch. Das macht sie stark. Lyrik ist Akt der Befreiung, zwischen Wort und Ding lebt die Seele.“ Marion Tauschwitz, Heidelberg.

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Zielgruppe


Die beiden Autorinnen Natascha Huber und Marina Maggio bewegen sich sprachlich durch den Kreislauf des Lebens und der Gezeiten, immer auf der Suche nach Anker- und Ortungspunkten; ihre Gedichte entwerfen eine Bildwelt aus Flut und Erde, zwischen 'Hafenzeit' und 'Aufbruch', und nehmen Sie mit auf eine Reise durch die Fragen und Hoffnungen des Menschseins.

Weitere Infos & Material


Fundstück

Was bleibt mir anderes übrig,
als im Schatten der Bäume,
die Zeit mit küssen totzuschlagen?

Sich den Verbrennungen der Lippen
hinzugeben, beim Saugen auf der
erhitzten Haut und später einzutauchen

im Kondenswasser deiner geheimnisvollen
Halsmulde, um die Zunge zu kühlen.

Unsere Körper kommen nicht vom Fleck.
Einzig unser Blut fließt per Rohrpost durch
die Venen.

Was für ein Pulsieren, Flimmern, Flüstern
in den Herzkammern.

Du scheinst überrascht von all dem
seismographischem Zittern in deinem
Bindegewebe.

Und du weitest deine Pupillen damit ich ihn
finden kann, den Malachit, so leuchtend grün
in deinem Aug.

(c) Marina Maggio



Wenn du von Metren sprichst ...

Meine Hand auf eine Antwort reduziert, das Durch-
schimmern einer Bewegung, die Finger nackt, dem
Abzählreim die Unschuld vom Leib
gerissen: So sortiere ich den Abend

vor deinem Blick. Ein Messer
rutscht über den Tisch und du schneidest Alles
in Form, bevor du es aussprichst. Der Winkel deines
Mundes ein deutlicher Buchstabe, ein Miss-

verständnis, das sich fassen lässt. Da ist eine wunde
Stelle zwischen uns, ein Semikolon.

(c) Natascha Huber


Maggio, Marina
Marina Maggio, geb. 1967 in Schweinsfurt, lebt seit 1994 in Würzburg. Sie ist geschieden, aus ihrer Ehe gingen 4 Kinder hervor. Sie arbeitet in der Alten- und Behindertenpflege und hat eine Zusatzausbildung als Heilpraktikerin für Psychotherapie. Seit 2012 schreibt sie eigene Gedichte, die in verschiedenen Anthologien veröffentlicht wurden. Mit ihrer Lyrik möchte sie anderen Mut machen, auch schwere Zeit durchzustehen und sich auf den Weg zu machen – den Weg zu sich selbst.

Huber, Natascha
Natascha Huber, geboren 1986 in Passau, schreibt seit mehreren Jahren Lyrik. Seit 2015 nimmt sie an der Darmstädter Textwerkstatt unter der Leitung von Kurt Drawert teil; im selben Jahr wurde sie mit dem lyrischen Lorbeer in Gold ausgezeichnet. 2016 erhielt sie das Merck-Stipendium, 2017 ist sie eine der Finalisten beim Literarischen März in Darmstadt. Natascha Huber ist 2. Vorsitzende des Literarischen Verein der Pfalz und leitet zugleich die Sektion Ludwigshafen.



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