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Maier | Rechtsphilosophie - Eine Einführung | Buch | 978-3-8252-6465-9 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 251 Seiten, Format (B × H): 150 mm x 215 mm

Maier

Rechtsphilosophie - Eine Einführung

Grundlagen und aktuelle rechtsethische Herausforderungen
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-8252-6465-9
Verlag: UTB GmbH

Grundlagen und aktuelle rechtsethische Herausforderungen

Buch, Deutsch, 251 Seiten, Format (B × H): 150 mm x 215 mm

ISBN: 978-3-8252-6465-9
Verlag: UTB GmbH


Klimaschutz, Sterbehilfe, Triage, „Defekte Demokratien“ oder Terrorismusbekämpfung. Das und vieles mehr behandelt Rechtsphilosophin Eva Maria Maier. Mit langjähriger Erfahrung führt sie die Leser:innen in verständlicher Form in die spannenden Grenzbereiche von Recht und Moral ein und spricht damit besonders Studierende der Rechtswissenschaft, Philosophie oder Politikwissenschaft an.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Vorwort 11
1. Kapitel: Rechtsquellen und Rechtskulturen 15
1 1 Einleitung: Die Frage nach dem Begriff des Rechts 15
1 2 Verschiedene Rechtsquellen und Rechtskulturen 16
1 2 1 Das Gewohnheitsrecht 18
1 2 2 Das Gesetzesrecht 20
1 2 2 1 Die Ausbildung des Begriffs der Souveränität 20
1 2 2 2 Das allgemeine Gesetz als Garant für Freiheit und Gleichheit 21
1 2 2 3 Aktuelle Entwicklungen 22
1 2 3 Rechtsprinzipien 25
1 2 4 Case Law 27
1 2 4 1 Der Grundsatz des „stare decisis“ 28
1 2 4 2 Methoden der Rechtsfortbildung im Case Law 31
1 2 5 Indigene Konfliktlösung („Justice as Healing“) 32
1 2 5 1 Grundlagen indigener Konfliktlösung 32
1 2 5 2 Das Verfahren des CHCH 34
2. Kapitel: Die Rechtsgeltung 37
2 1 Der Begriff der Geltung 37
2 1 1 Einleitung 37
2 1 2 Geltung und Effektivität 38
2 1 3 Geltung und Legitimität 38
2 1 4 Geltung und Normenhierarchie (Stufenbau) 39
2 2 Geltungstheorien 41
2 2 1 Die Machttheorie (Imperativentheorie) John Austins (1790–1859) 41
2 2 2 Die Anerkennungstheorien 43
2 2 3 Hans Kelsen (1881–1973): Die Theorie der „Grundnorm“ 45
2 2 4 Gustav Radbruch (1878–1949): Die Theorie des „gesetzlichen Unrechts“ 47
2 2 5 Rechtsgeltung und Diskurstheorie 50
3. Kapitel: Begründungen von Staat und Recht 53
3 1 Vormoderne Grundlagen 54
3 1 1 Platon (427–347 v Chr ): Gerechtigkeit als Grundlage der Polis 54
3 1 2 Aristoteles (384–322 v Chr ): Der Mensch als „zoon politikon“ 57
3 1 2 1 Die Natur des Menschen 57
3 1 2 2 Die Verfassung der Polis 60
3 2 Aufbruch in die Moderne: Die Renaissance des Republikanismus 62
3 2 1 Das Modell der unabhängigen Bürgerherrschaft („Civic Humanism“) 62
3 2 2 Niccolò Machiavelli (1469–1527): Entmoralisierung der Politik und Republikideal 64
3 2 2 1 Der „principe nuovo“ 64
3 2 2 2 Die Republik 66
3 3 Naturzustand und Gesellschaftsvertrag 68
3 3 1 Der Naturbegriff 68
3 3 1 1 Der teleologische Naturbegriff 68
3 3 1 2 Der Naturbegriff der neuzeitlichen Naturwissenschaften 69
3 3 2 Der Naturzustand 70
3 3 3 Der Gesellschaftsvertrag 71
3 3 4 Der Begriff des Naturrechts 71
3 4 Exemplarische Rechtsdenker der Moderne 72
3 4 1 Thomas Hobbes (1588–1679): Vom „bellum omnium contra omnes“ zur Souveränität 72
3 4 1 1 Der Naturzustand 73
3 4 1 2 Gesellschaftsvertrag und Leviathan 75
3 4 2 John Locke (1632–1704): Volkssouveränität und „Gesetz der Natur“ 77
3 4 2 1 Der Naturzustand 78
3 4 2 2 Der Gesellschaftsvertrag 79
3 4 3 Jean-Jacques Rousseau (1712–1778): Der Gemeinwille 81
3 4 3 1 Die Konzeption des Naturzustands 81
3 4 3 2 Der Gesellschaftsvertrag 84
3 4 4 Immanuel Kant (1724–1804): Der Rechtsstaat zur Sicherung gleicher Freiheit 87
3 4 4 1 Der Begriff der Freiheit 87
3 4 4 2 Freiheit und Recht 89
3 4 4 3 Kants Rechtsstaatsidee 90
3 5 Die postmoderne Dekonstruktion des Souveränitätsbegriffs 93
3 5 1 Michel Foucault (1926–1984): Der Siegeszug der „Disziplinarmacht“ 93
3 5 2 Jacques Derrida (1930–2004): Dekonstruktion des
Nationalstaates und „Mondialisierung“ der Demokratie 95
4. Kapitel: Das Verhältnis von Recht und Moral 90
4 1 Einleitung 90
4 2 Unterschiedliche Ethiktypen und Moralbegriffe 100
4 2 1 Pflichtenethik (deontologische Ethik) oder Tugendethik? 101
4 2 2 Weitere aktuelle Ethikmodelle 102
4 2 2 1 Die utilitaristische Ethik 102
4 2 2 2 Die Diskursethik 104
4 2 3 Konventionelle Moral – postkonventionelle Moral 105
4 3 Unterschiedliche Auffassungen über das Verhältnis von Recht und Moral 106
4 3 1 Die Einheitsthese 106
4 3 2 Die Trennungsthese 108
4 3 3 Vermittelnde Auffassungen 109
4 3 3 1 Kants Unterscheidung von „Moralität“ und „Legalität“ 110
4 3 3 2 Der kategorische Imperativ 112
4 4 Ausgewählte Anwendungsbereiche des Prinzips der Menschenwürde 115
4 4 1 Die Todesstrafe 115
4 4 2 Die lebenslange Freiheitsstrafe 117
4 4 3 Die Debatte um die „Rettungsfolter“ 118
5. Kapitel: Menschenrechte und Demokratie 123
5 1 Geschichtliche Grundlagen der Menschenrechte 123
5 1 1 Philosophisch-geistesgeschichtliche Grundlagen 123
5 1 1 1 Vormoderne Ansatzpunkte 123
5 1 1 2 Der zentrale Beitrag von Rationalismus und Aufklärung 124
5 1 2 Die Wurzeln im englischen Common Law 125
5 1 3 Der moderne Staat als Voraussetzung für die Garantie von Menschenrechten 126
5 1 3 1 Säkularisierung als Voraussetzung des modernen Staats 126
5 1 3 2 Die Konstitutionalisierung: Von der Toleranz zur Garantie von Grundrechten 127
5 2 Konkrete Positivierungsprozesse 128
5 2 1 Die ersten Menschenrechtserklärungen 128
5 2 1 1 Die Amerikanische Revolution 128
5 2 1 2 Die französische Menschenrechtserklärung 130
5 2 2 „Generationen“ von Menschenrechten 131
5 2 2 1 Grundrechte der ersten Generation 132
5 2 2 2 Grundrechte der zweiten Generation 132
5 2 2 3 Grundrechte der dritten Generation 133
5 3 Universalität und Internationalität der Menschenrechte 134
5 3 1 Die Universalität und Geschichtlichkeit der Menschenrechte 134
5 3 2 Kritik an der Konzeption der Menschenrechte? 136
5 3 2 1 Zur feministischen Kritik der Menschenrechte 136
5 3 2 2 Der Eurozentrismus-Vorwurf 138
5 3 3 Internationaler Menschenrechtsschutz 139
5 3 3 1 Die Entwicklung der internationalen Strafgerichtsbarkeit 140
5 3 3 2 „The Responsibility to Protect“ (die Schutzverantwortung) –
ein neues Modell der Souveränität? 141
5 3 4 Internationaler Terrorismus und Menschenrechte 144
5 3 4 1 Der Begriff des Terrorismus 144
5 3 4 2 Menschenrechtsverletzungen und Terrorismusbekämpfung 145
5 4 Die Demokratie 146
5 4 1 Die geschichtlichen Anfänge: Demokratie oder Republik? 146
5 4 1 1 Die attische Demokratie 146
5 4 1 2 Der Begriff der Republik 147
5 4 2 Gesellschaftsvertrag und Demokratie 148
5 4 3 Locke versus Rousseau: „Liberale“ oder „republikanische“ Demokratie? 149
5 4 4 Aktuelle Demokratietheorien 150
5 4 4 1 Neuere liberal-pluralistische Demokratietheorien 151
5 4 4 2 Soziale Demokratietheorien 151
5 4 4 3 Partizipative Demokratietheorien 151
5 4 4 4 Deliberative Demokratietheorien 152
5 4 5 Die „Defekte Demokratie“ 153
6. Kapitel: Theorien der Gerechtigkeit 157
6 1 Einleitung: Der Begriff der Gerechtigkeit 157
6 2 John Rawls (1921–2002): Eine Theorie der Gerechtigkeit 158
6 2 1 Grundlagen 159
6 2 1 1 Utilitarismuskritik 159
6 2 1 2 Das Modell des Gesellschaftsvertrags 159
6 2 1 3 Das Menschenbild John Rawls’ 159
6 2 1 4 Gerechtigkeit als Verteilungs- und Verfahrensgerechtigkeit 160
6 2 2 Der Urzustand (original situation) 160
6 2 3 Die beiden Grundsätze der Gerechtigkeit 162
6 2 4 Politischer Liberalismus: Die lexikalische Ordnung der Prinzipien 164
6 3 Kommunitarismus 165
6 3 1 Kritik am Menschenbild des Liberalismus 165
6 3 2 Aktive Demokratie 166
6 3 3 Kritik an unbegrenztem Marktliberalismus und Globalisierung 167
6 4 Multikulturalismus 168
6 4 1 Integration als Leitbegriff 168
6 4 2 Die Politik des Multikulturalismus 169
6 5 Globale Gerechtigkeit (Amartya Sen) 170
6 5 1 Entwicklungspolitik jenseits des „Wachstumsmodells“ 170
6 5 2 Zur Kritik am Menschenbild des „rationalen Egoisten“ 171
6 5 3 Zur Kritik an Liberalismus und Vertragstheorie 172
6 5 4 Der „Capability Approach“ und globale Gerechtigkeit 173
6 6 Theorien des politischen Widerstands 175
6 6 1 Das Widerstandsrecht 176
6 6 1 1 Historische Ursprünge 176
6 6 1 2 Die Lehre der Monarchomachen 177
6 6 1 3 Die weitere Entwicklung 179
6 6 2 Ziviler Ungehorsam 179
6 6 2 1 Begriff und Entwicklung 179
6 6 2 2 Rezeption und aktuelle Bedeutung 181
7. Kapitel: Neue Fragen der Gerechtigkeit – Einführung in die Bioethik 185
7 1 Ausgewählte Fragen der Medizinethik 185
7 1 1 Einleitung 185
7 1 2 Das Arzt-Patienten-Verhältnis 186
7 1 2 1 Das Fürsorgemodell 186
7 1 2 2 Das Modell der Patientenautonomie 186
7 1 2 3 Die ärztliche Aufklärungspflicht 187
7 1 2 4 Grenzen des Modells der Patientenautonomie? 188
7 1 3 Die Debatte um die Sterbehilfe 188
7 1 3 1 Begriffliche Unterscheidungen 189
7 1 3 2 Die ethische Debatte um die Sterbehilfe 190
7 1 3 3 Rechtliche Regelungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz 191
7 1 4 Stammzellenforschung 194
7 1 5 Triage in der Pandemie 196
7 1 5 1 Der Begriff der Triage 196
7 1 5 2 Vermeidung ethisch problematischer Triage-Situationen 198
7 1 5 3 Verteilungsgrundsätze im Ausnahmezustand 198
7 1 5 4 Verfahren zur gleichheitskonformen Priorisierung 199
7 2 Einführung in die Umweltethik 201
7 2 1 Einleitung: Spezifische Herausforderungen der Umweltethik 201
7 2 2 Grundpositionen der Umweltethik 202
7 2 2 1 Anthropozentrische Positionen 202
7 2 2 2 Pathozentrische Positionen 202
7 2 2 3 Biozentrismus 203
7 2 2 4 Holismus 203
7 2 3 Bereiche der Umweltethik 204
7 2 3 1 Die Ressourcenethik 204
7 2 3 2 Die Naturethik 204
7 2 3 3 Die Tierethik 204
7 2 4 Globale Herausforderung Klimawandel 205
7 2 4 1 Die besondere Bedeutung des Klimawandels 205
7 2 4 2 Ursachen des Klimawandels: Der Treibhauseffekt 206
7 2 4 3 Ökologische Wirkungen des Klimawandels 206
7 2 4 4 Klimapolitik: Rechtlich-politische Gegenmaßnahmen 207
7 2 5 Klimagerechtigkeit 207
7 2 6 Artenschutz: Biodiversität und „Sustainable Use“ 211
7 2 7 Buen Vivir: Ein neues Modell des Umweltschutzes? 212
7 3 Einführung in die Tierethik 214
7 3 1 Tiere als Sachen? Die philosophische Entwicklung 214
7 3 2 Juristische Aspekte: Auf dem Weg zu einem rechtlichen Eigenwert von Tieren? 215
7 3 3 Ökonomische Aspekte: Die Industrialisierung der Lebensmittelproduktion 217
7 3 4 Die philosophische Tierrechtsdebatte 218
7 3 4 1 Die radikale Tierrechtsphilosophie: Peter Singer, Tom Regan 219
7 3 4 2 Vermittelnde Auffassungen: Die Würde des Tiers bzw der Kreatur 220
7 3 4 3 Aristotelische bzw kommunitaristische Ansätze 220
Literaturverzeichnis 223
Sach- und Personenregister 241


Maier, Eva Maria
Eva Maria Maier lehrt (em.) als Professorin am Institut für Rechtsphilosophie der Rechtswissenschaftlichen Fakultät an der Universität Wien.



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