Markovic | Die verschissene Zeit | Buch | 978-3-499-01693-6 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 416 Seiten, Format (B × H): 125 mm x 190 mm

Markovic

Die verschissene Zeit


1. Auflage 2027
ISBN: 978-3-499-01693-6
Verlag: Rowohlt Taschenbuch

Buch, Deutsch, 416 Seiten, Format (B × H): 125 mm x 190 mm

ISBN: 978-3-499-01693-6
Verlag: Rowohlt Taschenbuch


«Belgrad in den Neunzigern ist seltsam, es wimmelt von verzweifelten Menschen und klugen, unabhängigen Tieren. Der Alltag ist unbarmherzig, aber die Zeit steht still.»

Pubertät, Inflation, Drogen und neue Technologien – für Vanja, ihren Bruder Marko und Kasandra aus der Roma-Siedlung sind die Neunzigerjahre ein «riesiges psychowirtschaftliches Desaster». Doch regieren in ihrem Viertel nicht nur Bullys und Balkan-Pop, es gibt auch einen gutgekleideten Wissenschaftler mit einer Zeitmaschine, es gibt schrägen Sex, und es gibt Freundschaft. Als sie sich nach einem Zeitsprung in den NATO-Bombardements des Jahres 1999 wiederfinden, begreifen sie, dass sie ihre Stadt von dieser Zukunft befreien, Geschichte neu schreiben müssen. Falls es einen Weg heraus gibt aus dieser verschissenen Zeit.

«Und das ist der Punkt, an dem man Barbi Markovic nicht genug rühmen kann: Sie schafft den literarischen Zaubertrick, von der Dämmerung unserer Zeit zu berichten, während wir noch geblendet sind.» 

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Weitere Infos & Material


Markovic, Barbi
Barbi Markovic, 1980 in Belgrad geboren, studierte Germanistik und arbeitete zunächst als Lektorin. 2009 erschien ihr Debüt «Ausgehen», noch als Übersetzung aus dem Serbokroatischen, 2016 dann der Roman «Superheldinnen», der unter anderem mit dem Förderpreis des Adelbert-von-Chamisso-Preises ausgezeichnet wurde; fünf Jahre später folgte «Die verschissene Zeit». Für «Minihorror» erhielt Barbi Markovic 2024 den Preis der Leipziger Buchmesse. Im selben Jahr bekam sie den Carl-Amery-Literaturpreis zugesprochen, 2026 dann den Kasseler Förderpreis Komische Literatur sowie, für «Stehlen, Schimpfen, Spielen», den Helena-Adler-Preis für rebellische Literatur. Sie lebt in Wien.

Barbi Markovic , 1980 in Belgrad geboren, studierte Germanistik und arbeitete zunächst als Lektorin. 2009 erschien ihr Debüt «Ausgehen», noch als Übersetzung aus dem Serbokroatischen, 2016 dann der Roman «Superheldinnen», der unter anderem mit dem Förderpreis des Adelbert-von-Chamisso-Preises ausgezeichnet wurde; fünf Jahre später folgte «Die verschissene Zeit». Für «Minihorror» erhielt Barbi Markovic 2024 den Preis der Leipziger Buchmesse. Im selben Jahr bekam sie den Carl-Amery-Literaturpreis zugesprochen, 2026 dann den Kasseler Förderpreis Komische Literatur sowie, für «Stehlen, Schimpfen, Spielen», den Helena-Adler-Preis für rebellische Literatur. Sie lebt in Wien.



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