Buch, Deutsch, Band 47, 126 Seiten, Format (B × H): 125 mm x 210 mm
Reihe: Aisthesis-Essay
Arthur Schnitzlers "Lieutenant Gustl"
Buch, Deutsch, Band 47, 126 Seiten, Format (B × H): 125 mm x 210 mm
Reihe: Aisthesis-Essay
ISBN: 978-3-8498-2191-3
Verlag: Aisthesis Verlag
Erstmals werden die oft konstatierten antisemitischen Ressentiments der Leutnantsfigur in Schnitzlers berühmter Novelle "Lieutenant Gustl" (1900) zusammenhängend in ihrem Bezugsnetz analysiert. Die Entstehungsgeschichte wird ebenso berücksichtigt wie Schnitzlers Selbstverständnis als Jude und der Skandal, den der Erstdruck zur Folge hatte. Im inneren Monolog erzählt, erweist sich der kunstvoll komponierte Text als ein Schlüsselwerk ‚jüdischer‘ Literatur, das erzähltechnisch versiert und gesellschaftskritisch pointiert den Antisemitismus im Wien des Fin de Siècle in seiner Struktur so witzig wie präzise anschaulich macht. Schnitzler hatte sogleich nach Beendigung der Handschrift seiner Novelle die „Empfindung, dass es ein Meisterwerk.“
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Vorbemerkung
1 Schnitzlers Selbstverständnis als Jude
2 Erstdruck und Erstausgabe
3 Hegemoniale Männlichkeit im inneren Monolog
4 Lieutenant Gustl – was wird wie und wann erzählt?
5 Die Forschung
6 Entwurfsnotiz, Handlungsskizze, Handschrift
7 Sexualkonkurrenz
8 Konkurrenz unter Offizieren
9 Mannheimers, „besonders die Frau“
10 Duell mit dem Doktor
11 Das Konzertpublikum
12 Der Schluss
13 Das Oratorium
14 Wirklichkeitsbezüge
15 Die Leutnant Gustl-Affäre
Chronik
Siglen und Literatur
Abbildungsverzeichnis
Register




