Maulpoix | Schritte im Schnee | Buch | 978-3-86660-127-7 | www.sack.de

Buch, Französisch, Deutsch, 140 Seiten, GB, Format (B × H): 120 mm x 210 mm, Gewicht: 190 g

Maulpoix

Schritte im Schnee

Prosagedichte. Aus dem Französischen von Margret Millischer. Mit Graphiken von Rita Lü
1. Auflage 2011
ISBN: 978-3-86660-127-7
Verlag: sisifo // Leipziger Literaturverlag

Prosagedichte. Aus dem Französischen von Margret Millischer. Mit Graphiken von Rita Lü

Buch, Französisch, Deutsch, 140 Seiten, GB, Format (B × H): 120 mm x 210 mm, Gewicht: 190 g

ISBN: 978-3-86660-127-7
Verlag: sisifo // Leipziger Literaturverlag


Wie komponiert man Schnee? Und wie dichtet man ihn? Debussys gleichnamiges Prélude gab den Anstoß zu diesen Texten. Und Musikalität kennzeichnet die Sprache von Jean-Michel Maulpoix. Er widmet sich dem Naturphänomen "Schnee" in seinen unterschiedlichen Variationen, setzt sich mit der Arbeit des Künstlers auseinander, läßt Kindheitserinnerungen wach werden, geht den feinen Nuancen des Schnees auf den Grund, dem die Farbe abhanden gekommen zu sein scheint. Gedanken über die Flüchtigkeit und Vergänglichkeit des Lebens, über Liebe, Geburt und Tod begleiten die Schritte im Schnee, die kaum sichtbare Spuren hinterlassen. In kunstvollen Momentaufnahmen widmet sich Maulpoix dem Unsichtbaren, Unsagbaren und Unerreichbaren. Die lyrische Prosa bezaubert durch klangvolle, romantisch-verspielte, bildhafte Sprache und durch die melancholische Grundstimmung, die den Wunsch nach Harmonie und Sehnsucht nach Stille aufkommen läßt. Berührende Zeilen voller Sensibilität und Schönheit.

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Weitere Infos & Material


"Wir sind nur Schritte im Schnee, ein leichter Abdruck, flüchtig, oft verwischt, doch glänzend, weil das Gewicht unseres Körpers das vergängliche Pulver dieser Welt zu Kristallen zusammenpresst."

"Windeln und Leichentuch: die beiden Stücke aus weißem Stoff, mit denen unser Leben beginnt und endet, eines für den ersten Schrei, das andere für das, was man den letzten Atemzug nennt."

"Wie eine Musiknote hat sich eine Elster auf den Holzzaun gesetzt. Dass sie singt, wagt man sich nicht vorzustellen. Sie wärmt ihr Federkleid in der schwachen Wintersonne. Ihr Schatten auf dem Schnee gleicht einem Schritt im Schnee."



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