Buch, Englisch, Französisch, Deutsch, 64 Seiten, Format (B × H): 255 mm x 325 mm, Gewicht: 340 g
Reihe: G. Henle Urtext-Ausgabe
Besetzung: Zwei Klaviere zu vier Händen
Buch, Englisch, Französisch, Deutsch, 64 Seiten, Format (B × H): 255 mm x 325 mm, Gewicht: 340 g
Reihe: G. Henle Urtext-Ausgabe
ISBN: 979-020181396-7
Verlag: Henle, Günter
In den 1897–1899 entstandenen „Nocturnes“ für Orchester und Frauenchor setzte Debussy seine Vorstellung um, dass sich die musikalische Form aus dem Material frei ergeben sollte. Mit der dreiteiligen Anlage bezog er sich auf die Symphonie, distanzierte sich jedoch zugleich von ihr, indem er die motivisch-thematische Arbeit durch vielfach nuancierte Klangfarben ersetzte. Die aus Natur und Kultur entlehnten Satztitel „Nuages“ (Wolken), „Fêtes“ (Feste) und „Sirènes“ (Sirenen) spielen auf die seinerzeit beliebte Programmmusik an. Aber es ging Debussy nicht um tonmalerische Abbildung, sondern um eine poetische Vorstellung.
Die Einrichtung eines solchen impressionistischen Meisterwerks für zwei Klaviere, die Ravel 1909 vollendete, war eine Herausforderung, die der jüngere Komponist glänzend meisterte. Zusammen mit Louis Aubert gestaltete er auch die erfolgreiche Uraufführung am 24. April 1911 in der Pariser Salle Gaveau.
Für die erste kritische Edition der Bearbeitung konnte der Debussy-Spezialist Denis Herlin gewonnen werden, den Fingersatz steuerte Andreas Groethuysen bei.
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Nocturnes (Claude Debussy)
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