Mayer / Seeßlen | Provinz | Buch | 978-3-95575-267-5 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 256 Seiten, Format (B × H): 140 mm x 195 mm

Mayer / Seeßlen

Provinz

12 Kapitel über eine Lebensart
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-95575-267-5
Verlag: Ventil Verlag UG

12 Kapitel über eine Lebensart

Buch, Deutsch, 256 Seiten, Format (B × H): 140 mm x 195 mm

ISBN: 978-3-95575-267-5
Verlag: Ventil Verlag UG


Kommt ein Städter in die Provinz (und umgekehrt)

Wie eine Gesellschaft funktioniert (oder nicht funktioniert), das wird nun mal nicht allein in den großen Städten entschieden, sondern auch auf dem Land. Die Provinz wird stets zugleich verachtet und als Vitalkraft geschätzt und missbraucht. Aber nicht nur um Provinz im territorialen und politischen Sinn, sondern auch um das Provinzielle als Lebens- und Wahrnehmungsform geht es. Vor dem Provinziellen kann man erschrecken, und man kann es lieben, es ist zugleich eine Realität und eine Fiktion. Und nicht nur Provinzler, sondern alle Menschen tragen das Provinzielle in sich, teils bewusst, teils gespenstisch. Provinz ist der Ursprung des Menschen und vielleicht auch das Ziel.

»Provinz« versammelt zwölf Essays, die in einer dialogischen Doppel-Autorenschaft zwischen Alf Mayer und Georg Seeßlen entstanden sind. Es geht dabei um Aspekte von Alltag und Kultur, die in der Regel in ihrer Bedeutung unterschätzt werden. Themen sind unter anderem Heimatkrimis, Schulwege, Amerika als Sehnsuchtsort, Bauernkinder, Heimatmuseen, Ministranten, die Nazis im Dorf, Touristen, der Wald, der See, das Feld.

Illustriert mit einer Fotoserie von Manfred Etten

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Seeßlen, Georg
Georg Seeßlen verbrachte eine glückliche Kindheit in der Großstadt München und im Alpenvorland und eine sehr viel weniger glückliche Jugendzeit in einer rheinischen Beamten- und Garnisonsstadt. Studierte Kunst in München, spielte wie üblich in einer Rockband. Nach einer sehr lehrreichen Zeit als Briefträger und anders lehrreichen Tätigkeiten beim Fernsehen blieb das Schreiben für Zeitschriften und Radio und das Verfassen von Büchern übrig. Dabei ist es geblieben.

Mayer, Alf
Alf Mayer wuchs als Bauernsohn im Allgäu auf. Sein Dorf hieß, ungelogen, Jedesheim. Er wurde Journalist und Städter, lebte 33 Jahre in Frankfurt. Heute in Bad Soden am Taunus, wo er ein altes Kino retten half. Er war Redakteur der legendären Medienzeitschrift »medium«, arbeitete mit Edgar Reitz (»Heimat«) und mit Alexander Kluge, übersetzte Noir-Krimis. Ist Mitherausgeber von »CulturMag«/»CrimeMag«.



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