Mayr | Heilige Tetraktys | Buch | 978-3-907260-40-1 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 320 Seiten, KART, Format (B × H): 149 mm x 231 mm, Gewicht: 615 g

Reihe: Edition Sophien-Akademie

Mayr

Heilige Tetraktys

Herders metakritische Hermetik
1. Auflage 2006
ISBN: 978-3-907260-40-1
Verlag: Novalis Verlag GbR

Herders metakritische Hermetik

Buch, Deutsch, 320 Seiten, KART, Format (B × H): 149 mm x 231 mm, Gewicht: 615 g

Reihe: Edition Sophien-Akademie

ISBN: 978-3-907260-40-1
Verlag: Novalis Verlag GbR


Die vorliegende Studie möchte erweisen, dass es sich bei dieser metakritischen "Formel einer unendlichen Vernunft" keineswegs - wie seither oft behauptet - um eine "vorkritische" Kontrafaktur der Kantischen Kategorientafel handelt, sondern um die eigenwillige Adaption und Entfaltung eines Ansatzes "transzendentaler Hermeneutik" (Th.M. Sebohm), den Herder bewusst, aber fast stillschweigend dem symbolphilosophischen Arsenal der pythagoreisch-platonischen Tradition entnommen hat, nämlich der Spekulation über die "Heilige Tetraktys" als dem "Ur-Modell der Seinsordnung" und "Denk-Inbegriff" (H.J. Krämer).
Dieser Nachweis geschieht im Rahmen einer quellennahen, durchaus entdeckungsfreudigen Darstellung der vielstimmigen, die zweitausenjärige Geschichte seines Themas immer mitreflektierenden Tetaktys-Diskurses im Deutschland des 18. Jahrhunderts, wobei die schrittweise Zusammenschau der Materialien, die geduldige "Entwölkung" (Herder) des Sachverhalts durch wiederholte vergleichende Lektüre dem vielschichtigen intertextuellen Charakter des Herderschen Denk- und Schreibstils entspricht.

Mayr Heilige Tetraktys jetzt bestellen!

Zielgruppe


Philosophie-Studenten und Interessierte an deutschem Idealismus des 19. Jahrhunderts, insbes. an Herders metakritischen Hermetik


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Kapitel 1: Kritik und Metakritik
Kapitel 2: Die "Formel einer unendlichen Vernunft" in Herders metakritischem System
Kapitel 3: Herders Vernunftformel als "Tetraktys"
Kapitel 4: Grundlinien des Tetraktys-Diskurses im Deutschland des 18. Jahrhunderts
Kapitel 5: Die Ursprünge der metakritischen Tetraktys in Herders "Ältester Urkunde"
Kapitel 6: Deus sive Natura sive Principum Individuationis
Kapitel 7: Kalligenia sive Natura-Sophia


"Dies Vierfache ist Ein Actus der Seele; wer diese Tetraktys trennt, vernichtete das Wesen des menschlichen Verstandes". Mit diesem zunächst rätselhaften Schlüsselsatz bezeichnet Johann Gottfried Herder (1744-1803) die zentrale viergliedrige Kategorienformel, die er seiner kantkritischen "Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft" (1799) zugrundelegt. Bei dieser metakritischen "Formel einer unendlichen Vernunft" handelt es sich um die eigenwillige Adaption und Entfaltung eines Ansatzes, den Herder bewusst aber fasst stillschweigend dem symbolphilosophischen Arsenal der pythagoreisch-platonischen Tradition entnommen hat. Der Leser erfährt zudem, wie Hermetik und Esoterik im Umfeld des deutschen Idealismus und der Weimarer Klassik einen wichtigen Platz einnahmen, der in der Forschung bisher so gut wie keine Beachtung fand. Diese Lücke wird mit diesem Buch geschlossen.

"Dies Vierfache ist Ein Actus der Seele; wer diese Tetraktys trennt, vernichtete das Wesen des menschlichen Verstandes". Mit diesem zunächst rätselhaften Schlüsselsatz bezeichnet Johann Gottfried Herder (1744-1803) die zentrale viergliedrige Kategorienformel, die er seiner kantkritischen "Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft" (1799) zugrundelegt. Bei dieser metakritischen "Formel einer unendlichen Vernunft" handelt es sich um die eigenwillige Adaption und Entfaltung eines Ansatzes, den Herder bewusst aber fasst stillschweigend dem symbolphilosophischen Arsenal der pythagoreisch-platonischen Tradition entnommen hat. Der Leser erfährt zudem, wie Hermetik und Esoterik im Umfeld des deutschen Idealismus und der Weimarer Klassik einen wichtigen Platz einnahmen, der in der Forschung bisher so gut wie keine Beachtung fand. Diese Lücke wird mit diesem Buch geschlossen.



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.