Mehlmer | Grenzleben in Ceuta und Melilla | Buch | 978-3-525-30298-9 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band Band 272, 359 Seiten, gebunden, Format (B × H): 160 mm x 235 mm, Gewicht: 713 g

Reihe: Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz

Mehlmer

Grenzleben in Ceuta und Melilla

Perzeption und Praktiken der Differenzierung um 1860
1. Auflage 2024
ISBN: 978-3-525-30298-9
Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht

Perzeption und Praktiken der Differenzierung um 1860

Buch, Deutsch, Band Band 272, 359 Seiten, gebunden, Format (B × H): 160 mm x 235 mm, Gewicht: 713 g

Reihe: Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz

ISBN: 978-3-525-30298-9
Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht


Die mikrogeschichtliche Studie von Sara Mehlmer bietet überraschende Einblicke in das Handeln spanischer Akteure in den Enklaven Melilla und Ceuta. In diesen war das Leben im ausgehenden 19. Jahrhundert nicht nur von zahlreichen Gegensätzen und Konflikten, sondern immer wieder auch von Kontakt und Kooperation geprägt. Diese Region zwischen Europa und Afrika, Spanien und Marokko, Christentum und Islam schien aufgrund ihrer besonderen Lage enormes Konfliktpotenzial zu bergen. Und doch war es gerade die Grenzlage, die nicht nur für Konfrontation und Abschottung sorgte, sondern vielmehr auch die Etablierung von Strategien zur Konfliktbeilegung notwendig machte und grenzüberschreitende Kontakte begünstigte. Die situative Gewichtung verschiedener Differenzkategorien – darunter Religion, Nation, Ethnie sowie Gender – und ein damit verbundener mehr oder minder flexibler Umgang mit diesen Kategorien auf institutioneller wie individueller Ebene spielten dabei eine nicht unerhebliche Rolle.

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Weitere Infos & Material


Paulmann, Johannes
Prof. Dr. Johannes Paulmann ist Direktor des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte, Abteilung für Universalgeschichte, in Mainz.

Mehlmer, Sara
Dr. Sara Mehlmer war von 2014 bis 2019 Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe „Glaubenskämpfe: Religion und Gewalt im katholischen Europa, 1848–1914“ am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) in Mainz. Seit 2019 arbeitet sie als Gymnasiallehrerin in Mainz.



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