Buch, Deutsch, Band 293, 147 Seiten, Format (B × H): 160 mm x 236 mm, Gewicht: 398 g
Eine Studie zur romanischen Apprehension
Buch, Deutsch, Band 293, 147 Seiten, Format (B × H): 160 mm x 236 mm, Gewicht: 398 g
Reihe: Beihefte zur Zeitschrift für romanische Philologie
ISBN: 978-3-484-52293-0
Verlag: De Gruyter
In den europäischen Artikelsprachen werden durch die Verwendung der Determinanten und des Numerus zwei Klassen nominaler Bedeutung voneinander abgegrenzt: die der diffusen, stoffartigen Vorstellungen und die der konturierten, gegenstandartigen. Ausgangspunkt der Untersuchung sind Fälle, in denen diese Klassifizierung als inkongruent erscheint, insbesondere eine Art der Numerusverwendung im Portugiesischen. Die Argumentation bewegt sich in drei konzentrischen Kreisen: Zunächst wird die Numeruskategorie behandelt und ihre Korrelation zur nominalen Klassifikation gezeigt. Zur Integration der von dieser Korrelation abweichenden Verwendungsweisen wird dann die Kategorie des nominalen Aspekts entwickelt. Schließlich wird die Entstehung dieser Kategorie zu den Verfahren der Grammatikalisierung in Beziehung gesetzt. Die Betrachtung der historischen Verhältnisse ist geeignet, den analytischen Befund bis zu einem gewissen Grade zu relativieren.




