Liebe Besucherinnen und Besucher,
aufgrund unseres Sommerfestes sind wir am 03. September 2026 bis 14 Uhr erreichbar. Am 04. September 2026 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Ihr Team von Sack Fachmedien
Buch, Deutsch, Band 565, 181 Seiten, KART, Format (B × H): 188 mm x 121 mm, Gewicht: 240 g
Reihe: Philosophische Bibliothek
Buch, Deutsch, Band 565, 181 Seiten, KART, Format (B × H): 188 mm x 121 mm, Gewicht: 240 g
Reihe: Philosophische Bibliothek
ISBN: 978-3-7873-1992-3
Verlag: Meiner Felix Verlag GmbH
Diese Thesen der Manasse-Vorrede von 1782 wurden im folgenden Jahr durch Jerusalem – der Titel ist ein Bekenntnis zum Judentum – rechtsphilosophisch begründet und durch eine Rekonstruktion des Wesens des Judentums ergänzt: Die jüdische Religion beruht nicht auf geoffenbarten übervernünftigen Wahrheitslehren, wie das im Christentum der Fall ist, sondern auf denjenigen ewigen Wahrheiten, die von der Vernunft jedes Menschen erkannt werden können. Diese allgemeine Menschenreligion darf und kann nicht auf irgendeiner besonderen Offenbarung beruhen. Mangels verpflichtender Glaubensartikel ist also das Judentum – im Unterschied zum Christentum – von vornherein auf Gewissensfreiheit ausgerichtet. Allerdings gehören zum Judentum seine spezifischen Geschichtswahrheiten und insbesondere seine ›Zeremonialgesetze‹, die den Juden von Gott geoffenbart wurden und denen sie unverbrüchliche Treue erweisen müssen.
Die Einleitung des Herausgebers zeichnet den Gedankengang von »Jerusalem« nach, geht auf zeitgenössische Reaktionen ein, weist auf die höchst kontroverse weitere Rezeptionsgeschichte hin und behandelt die wichtigsten neueren Forschungen. Der Band enthält außerdem einen Entwurf zu »Jerusalem« sowie seine Vorrede zu Manasse ben Israels »Rettung der Juden«




