Menrath | Die Einwilligung in ein Risiko | Buch | 978-3-428-14068-8 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 228 Seiten, Format (B × H): 157 mm x 233 mm, Gewicht: 315 g

Menrath

Die Einwilligung in ein Risiko


1. Auflage 2013
ISBN: 978-3-428-14068-8
Verlag: Duncker & Humblot

Buch, Deutsch, 228 Seiten, Format (B × H): 157 mm x 233 mm, Gewicht: 315 g

ISBN: 978-3-428-14068-8
Verlag: Duncker & Humblot


Der Bereich einverständlich-gefährlichen Verhaltens, welcher Sachverhalte wie Drogenkonsum, Straßenrennen, Sport oder Schlägereien umfasst und spätestens seit der Entscheidung des BGH zur 'eigenverantwortlichen Selbstgefährdung' im Jahr 1984 einen Brennpunkt der Allgemeinen Strafrechtslehre darstellt, ist wie kaum ein anderer geprägt von Fallgruppentrennung und Uneinigkeiten über die dogmatisch zutreffende Behandlung und Strafwürdigkeit der gefährlichen Tätigkeiten.

Die als 'einverständliche Fremdgefährdung' bekannten Fälle tätergesteuerter Gefährdung werden von der Rechtsprechung seit langer Zeit über die rechtfertigende Einwilligung gelöst. Die vorliegende Untersuchung verteidigt diesen Weg gegenüber den in der Lehre nach wie vor beliebten Zurechnungsmodellen, überprüft die komplexe Diskussion auf dogmatische Irrwege und bejaht in engen Grenzen die Strafbarkeit derartiger Gefährdungen.

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Einleitung

Einführung in die Thematik – Gang der Untersuchung

1. Leitlinien eines Systems des Opferverhaltens

Die grundlegende Systematik – Selbstschädigung und die Beteiligung daran – Charakteristika der einverständlichen Fremdschädigung

2. Die Einwilligung in ein Risiko als Lösungsinstrument der Rechtsprechung

Das Reichsgericht – Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs von BGHSt 4, 88 bis zu BGHSt 32, 262 – Von BGHSt 32, 262 bis heute

3. Der potentielle Anwendungsbereich der Einwilligung in ein Risiko

Unterscheidung von Gefährdungs- und Schädigungssituation – Die Fallgruppe der eigenverantwortlichen Selbstgefährdung – Die Abgrenzung von eigenverantwortlicher Selbst- und einverständlicher Fremdgefährdung

4. Die Einwilligung in ein Risiko und ihre strafrechtsdogmatische Erfassung

Zur Notwendigkeit der Berücksichtigung der Opferentscheidung – Die Konsentierung der Fremdgefährdungshandlung: Ein Problem der objektiven Zurechnung? – Zur Konstruktion einer Einwilligung in ein Risiko – Voraussetzungen der Risiko-Einwilligung

5. Gesetzliche Schranken der Einwilligung in ein Risiko

Das Verbot der Tötung auf Verlangen und dessen Fernwirkung auf Lebensgefährdungsfälle – Die Sittenwidrigkeit der einverständlichen Fremdgefährdung nach § 228 StGB

Zusammenfassende Thesen

Literaturverzeichnis

Sachwortverzeichnis


Marc Menrath, geboren 1984 in Mönchengladbach, studierte Rechtswissenschaften in Düsseldorf. Nach dem Abschluss der 1. Juristischen Staatsprüfung und parallel zu seiner von Prof. Dr. Helmut Frister betreuten Dissertation arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Dr. Karsten Altenhain am Zentrum für Informationsrecht der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Seit April 2012 ist der Autor Rechtsreferendar im Oberlandesgerichtsbezirk Düsseldorf.



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