Mersch | Eine monströse, unnatürliche Intelligenz | Buch | 978-3-7873-5095-7 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 320 Seiten, KART, Format (B × H): 130 mm x 210 mm, Gewicht: 1 g

Reihe: Blaue Reihe

Mersch

Eine monströse, unnatürliche Intelligenz

Zur Kritik synthetischer Rationalität
Ca. 320 S. mit farbigen Abbildungen
ISBN: 978-3-7873-5095-7
Verlag: Meiner Felix Verlag GmbH

Zur Kritik synthetischer Rationalität

Buch, Deutsch, 320 Seiten, KART, Format (B × H): 130 mm x 210 mm, Gewicht: 1 g

Reihe: Blaue Reihe

ISBN: 978-3-7873-5095-7
Verlag: Meiner Felix Verlag GmbH


Künstliche Intelligenz scheint die menschliche Vernunft zu übersteigen: Sie ist schneller, effizienter und scheinbar auch präziser. Sie beruht jedoch ausschließlich auf optimierten mathematischen Tools, sodass man von Mathematik-Maschinen sprechen muss. Ihre Intelligenzformen lassen sich daher allein anhand des Kriteriums mathematischer Rationalität bemessen. Was leistet diese? Wo liegen ihre Grenzen? Was am menschlichen Denken lässt sich durch mathematische Modelle nicht fassen?
Das Buch legt eine umfassende Kritik synthetischer Rationalität vor. Damit sind alle artifiziell erzeugten Vernunftformen unter Einschluss künstlicher Intelligenzen gemeint. ›Kritik‹ verweist auf Immanuel Kants Verwendung des Begriffs: als Einschränkung ihrer Geltungsbedingungen. Die These ist, dass synthetische Rationalitäten sich grundsätzlich von der Offenheit menschlicher Vernunft unterscheiden. Insbesondere scheitern ihre rein mathematischen Strukturen sowohl an der Modellierung radikaler Kreativität als auch an einer zureichenden Darstellung von Sinn und von Metakognitionen, die um sich selbst und ihre eigene Geltung wissen. Statt dem Hype um künstliche Intelligenz oder deren Dämonisierung zu folgen, leistet der Band eine nüchterne Analyse der Differenzen und Unvereinbarkeiten zwischen menschlicher Vernunft und formalen Rationalitäten.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Mersch, Dieter
Dieter Mersch studierte Mathematik und Philosophie in Köln und Bochum und hatte von 2004 bis 2013 den Lehrstuhl für Medientheorie an der Universität Potsdam inne. Zwischen 2013 und 2021 war er Leiter des ‚Instituts für Theorie‘ an der Zürcher Hochschule der Künste sowie Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik (2018–2021). Hauptarbeitsgebiete sind Ästhetik, Medien- und Bildphilosophie und die Kritik von Künstlicher Intelligenz.



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