Buch, Deutsch, 455 Seiten, Format (B × H): 157 mm x 233 mm, Gewicht: 780 g
Volk und Revolution bei Georg Büchner und Jules Michelet
Buch, Deutsch, 455 Seiten, Format (B × H): 157 mm x 233 mm, Gewicht: 780 g
ISBN: 978-3-7705-5342-6
Verlag: Wilhelm Fink Verlag
Seit der Französischen Revolution bezeichnet »Volk« nicht allein den neuen Träger der souveränen Gewalt, sondern zugleich jene Namenlosen, die stets in der Vielzahl zum Vorschein kommen. Maud Meyzaud macht sich auf die Suche nach Figurationen des Volkes in literarischen Texten der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der romantische Historiker Jules Michelet leiht dem Volk seine Stimme, indem er ihm die eigene Geschichte erzählt; in seinem Drama Danton’s Tod stellt Georg Büchner hingegen die genuine Theatralität der Französischen Revolution aus. Dadurch legen sowohl Büchner als auch Michelet je grundlegende Aporien der Demokratie frei: Spricht noch das Volk, wenn in seinem Namen gesprochen wird? Bringt die Repräsentation des Volkes den neuen Souverän zum Erscheinen oder macht sie ihn vielmehr unsichtbar?
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Geisteswissenschaften Literaturwissenschaft Deutsche Literatur
- Geisteswissenschaften Literaturwissenschaft Romanische Literaturen Französische Literatur
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Geschichtliche Themen Geschichte der Revolutionen Französische Revolution
- Sozialwissenschaften Politikwissenschaft Politische Systeme Demokratie
- Geisteswissenschaften Literaturwissenschaft Literarische Stoffe, Motive und Themen




