Buch, Deutsch, Band 10, 429 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 235 mm
Reihe: Neue Romantikforschung
Zum Werk Dorothea Schlegels
Buch, Deutsch, Band 10, 429 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 235 mm
Reihe: Neue Romantikforschung
ISBN: 978-3-662-72086-8
Verlag: Springer
Dorothea Schlegels (1763–1839) Werk ist äußerst vielseitig und wenig bekannt: Die Autorin schrieb nicht nur den Fragment gebliebenen Entwicklungsroman „Florentin“ (1801), dem sogar die Aufnahme in die einschlägige Reclam-Reihe gelang, sondern sie trat auch als Literaturkritikerin und Romantheoretikerin in Erscheinung, wovon etwa ihr „Gespräch über die neuesten Romane der Französinnen“ (1800) zeugt. Als kreative Übersetzerin bot sie mit der „Geschichte des Zauberers Merlin“ von 1804 eine erste Übertragung der Magier-Geschichte aus dem französischen Artus-Stoff ins Deutsche und sie zeigte sich als kulturvermittelnde Autorin, z.B. mit Blick auf Germaine de Staëls Erfolgsroman „Corinne ou l’Italie“ (1806). Außerdem führte sie Briefwechsel mit namhaften Akteur:innen der romantischen Zirkel. Die Beiträge in diesem Band beleuchten Dorothea Schlegels Werk im Horizont romantischer Schreibpraktiken und verdeutlichen den Gewinn innovativer theoretisch-methodischer Ansätze für die Re-Lektüre ihrer Texte. Ein ewiger Kalender Dorothea Schlegels wird hier erstmals transkribiert und annotiert gedruckt.
Zielgruppe
Research
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
Weitere Infos & Material
Autor:innenverzeichnis.- Gender Trouble, ein teuflisch-göttlicher Zauberer, französische Übersetzungen, jüdisches Erbe und katholische Sinnsprüche. Zur Einführung in Dorothea Schlegels Werk.- Sich ein Bild machen .- Heldin eines (gemalten) Augenblicks. Die vielen Gesichter Dorothea Schlegels.- Neues zum .- Mutterschaft in Dorothea Schlegels (1804).- Zaubern beim Übersetzen: Dorothea Schlegels (1804).- wieder lesen .- Tue Gutes und schreibe darüber: Zur Sichtbarkeit der Caritas bei Dorothea Schlegel.- Das Trauma der Konversion: Brendel/Dorothea Mendelssohn-Veit Schlegel.- Die Institution der Ehe und ihre Dysfunktionalität in Dorothea Schlegels Romanfragment (1801).- Aus der Fuge. Die gesellschaftspolitische Bedeutung der Musik in Dorothea Schlegels Romanfragment (1801).- Ein père-verser Blutsturz. Dorothea Schlegels Poetik der Menstruation im Romanfragment (1801).- Briefnetzwerk, Literaturkritik und Romantheorie .- „Ich habe viel Zeit, wenig Geld, und gute Freunde“. Ökonomie, Weiblichkeit und Autorinneninszenierung in Dorothea Schlegels Briefnetzwerk um 1800.- Romanpoetik – Dorothea Schlegels (1803).- Zwischen Sympolemik und Sympoesie. Dorothea Schlegel als Literaturkritikerin um 1800.- Dorothea Schlegels Theorie des Romans als Erfahrung in Aphorismus und Gespräch.- Nachlassbewusstsein .- Dorothea Schlegel als Nachlassverwalterin. Handlungsspielräume zwischen ideellem und materiellem Erbe.- Mit auf den Weg gegeben. Transkription und Annotationen zu einem ewigen Kalender Dorothea Schlegels als Geschenk für Felix Mendelssohn Bartholdy und Cécile Jeanrenaud.- Dorothea Schlegel: Blätter zu Denkwürdigkeiten des Lebens für Felix und Cäcilia, 1837 [mit Einträgen bis 1941].




