Mikhailov | Boris Mikhailov.  Tea Coffee Capuccino | Buch | 978-3-86560-877-2 | www.sack.de

Buch, Englisch, Deutsch, 240 Seiten, GB, Format (B × H): 286 mm x 200 mm

Mikhailov

Boris Mikhailov. Tea Coffee Capuccino


Erscheinungsjahr 2011
ISBN: 978-3-86560-877-2
Verlag: König, Walther

Buch, Englisch, Deutsch, 240 Seiten, GB, Format (B × H): 286 mm x 200 mm

ISBN: 978-3-86560-877-2
Verlag: König, Walther


Gesellschaftliche Veränderungen zeigen sich für Boris Mikhailov am Deutlichsten in kleinen alltäglichen Begebenheiten. Wenn zu Sowjetzeiten die Kellner in der Ukraine noch fragten "Tee oder Kaffee?", lautet die Frage heute: "Tee, Kaffee, Cappuccino?". In seinen neuesten Arbeiten setzt sich Mikhailov mit genau diesen Veränderungen auseinander und hält - wie schon in "Am Boden / "Die Dämmerung" (Oktagon, 1996) - den Alltag in seiner Heimatstadt Charkow fest. In den mehr als 200 Farbfotografien ist der Westen in Form von großen bunten Werbebannern überall spürbar, aber das Versprechen der Orangenen Revolution, dass alles besser werde, hat sich nur für die Wenigsten erfüllt. Indem Mikhailov nichts beschönigt, nichts verklärt, will er den Blick des Betrachters sensibilisieren. Die einzelne Bilder und Szenen ergeben ein großes gesellschaftliches Tableau, das uns mehr von der Ukraine und ihren Bewohner erzählt als jede Fernsehdokumentation.

"Erst wenn man das Elend im Bild sieht, beginnt man es auch auf der Straße wahrzunehmen."
Boris Mikhailov

For Boris Mikhailov, societal changes are most clearly visible in small, everyday events. While the waiter in Ukraine would still be asking “tea or coffee?” during the Soviet era, the question today is “tea, coffee, cappuccino?” In his newest works, Mikhailov tackles precisely these changes and captures—as he has already in By the Ground / At Dusk (Oktagon, 1996)—daily life in his hometown Charkow. In this collection of more than 200 colour photographs, the West is perceptible everywhere in the form of huge, colourful advertising banners, but the promises of the Orange Revolution, that everything would get better, have only been fulfilled for few. Through palliating nothing, transfiguring nothing, Mikhailov attempts to sensitise the view of the observer. The individual pictures and scenes create a large tableau of society that tells us more about the Ukraine and its inhabitants than any television documentary could.

“Only when one sees misery in a picture, does one begin to notice it in the street.”
Boris Mikhailov

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