Mizuki | Shigeru Mizuki: Kindheit und Jugend | Buch | 978-3-95640-214-2 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 470 Seiten, Format (B × H): 146 mm x 208 mm, Gewicht: 558 g

Mizuki

Shigeru Mizuki: Kindheit und Jugend


Erste Auflage
ISBN: 978-3-95640-214-2
Verlag: Reprodukt

Buch, Deutsch, 470 Seiten, Format (B × H): 146 mm x 208 mm, Gewicht: 558 g

ISBN: 978-3-95640-214-2
Verlag: Reprodukt


Wenn ein Ausnahmekünstler seine Autobiografie verfasst, darf man ein außergewöhnliches Epos erwarten. In einer beinahe 1.500 Seiten starken Trilogie erzählt Shigeru Mizuki seine Geschichte, die unweigerlich auch die Geschichte Japans und dessen populärstem Medium ist, dem Manga.

Shigeru Mizukis Leben umfasst eine der komplexesten Perioden in der Geschichte Japans: die Shôwa-Ära von 1926-1989. In diesen 55 Jahren ist der größtenteils aus Fischerdörfern bestehende Archipel zu einer der größten Industriemächte der Welt herangewachsen. Der erste Band der Trilogie umfasst Mizukis Kindheit und Jugend im ländlichen Japan bis zu seiner Einberufung zur Armee im Jahre 1943.

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Mizuki, Shigeru
Shigeru Mizuki, geboren 1922 in Sakaiminato, Japan, begann als Zeichner für Papiertheater (Kimishibai) und sog. Leihbüchereien (Kishihon’ya). Geprägt von den Kriegsjahren 1943-1945 beschäftigte er sich zeitlebens mit einer Aufarbeitung der Ereignisse, die er u.a. in seinem SHOWA-Zyklus, in HITLER und AUF IN DEN HELDENTOD! thematisiert. Zu seinen populärsten Schöpfungen zählt die Figur des einäugigen Waisenjungen Kitaro, der sich in der Welt der Yokai bewegt. Mit zahlreichen Preisen bedacht, verstarb Mizuki 2015 im Alter von 93 Jahren in Tokio.

Shigeru Mizuki gilt als einer der ersten japanischen Zeichner, der Manga für eine erwachsene Leserschaft geschrieben und gezeichnet hat. Geboren 1922, haben ihn vor allem die Kriegsjahre geprägt, in denen er im Dienst der Kaiserlichen Japanischen Armee in Papua-Neuguinea kämpfte und bei einem Luftangriff der Alliierten seinen linken Arm verlor.

Zurück in Japan zeichnete er ab 1959 die ersten Geschichten um die Figur des einäugigen Waisenjungen Kitaro, der sich in der Welt der Yokai – Monster und Geister aus japanischen Legenden – bewegt und der zu seiner populärsten Schöpfung wurde, über die Jahrzehnte wieder und wieder in Zeichentrickserien und Realfilmen zum Leben erweckt. Neben seiner Faszination für die Welt des Übernatürlichen hat Shigeru Mizuki – nach seinen Erlebnissen von 1943 bis 1945 – zeitlebens auch an historischen Stoffen gearbeitet.



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