Buch, Deutsch, 220 Seiten, Gebunden
Alte und neue Formen von «helvetischen Malaises»
Buch, Deutsch, 220 Seiten, Gebunden
ISBN: 978-3-03980-078-0
Verlag: NZZ Libro
In seinem 'Helvetischen Malaise' widmete sich Max Imboden 1964 den staatspolitischen Zuständen in der Schweiz – ein schonungsloser Blick in den Spiegel. Eine ähnliche Selbstprüfung ist auch heute angezeigt, wenn die Voraussetzungen auch andere sind: Aufseiten der Gesellschaft stehen ein starker Individualismus mit grenzenlosem Freiheitsverständnis, neue Einflüsse auf die Gesellschaft durch technische Neuerungen, brüchig gewordene soziale Strukturen. Im rechtlichen Bereich ist es die rückwärtsgewandte Isolation der Schweiz, ohne die damit verbundenen Schwächen zu sehen, Strukturkonservativismus, eine übermächtige und ineffiziente Verwaltung, Justizmissbrauch durch die Politik und Medien, die Kampagnenjournalismus betreiben, weil sie von Klicks profitieren. Ist der Schweiz die Fähigkeit abhandengekommen, demokratische Freiheit zu leben?




