Buch, Deutsch, 184 Seiten, Format (B × H): 215 mm x 295 mm
Mein Leben mit Pater Georg
Buch, Deutsch, 184 Seiten, Format (B × H): 215 mm x 295 mm
ISBN: 978-3-99153-254-5
Verlag: VfmK
„Hier erzähle ich von meinem besten Freund, Pater Georg. Er ist fu¨r mich ein Vater geworden. Meinen eigenen Vater habe ich nie gesehen. Gott soll ihm die ewige Ruhe schenken! Pater Georg ist in mein Leben geflogen. So wie der Storch Kinder zu Familien bringt, hat er den Pater aus Österreich nach Rumänien gebracht. Fu¨r
die Kinder und armen Menschen.“
„Im Jahr 1991 kam Pater Georg aus Wien an den Nordbahnhof in Bukarest. Wir waren wilde Kinder, hatten Hunger, waren krank und schmutzig, mit Flöhen und Läusen. Wir haben gespu¨rt, dass der Pater uns mag. Er hatte keine Angst. Kein
anderer Mensch hat gewagt, uns zu beru¨hren.“
„Bei Pater Georg muss man immer arbeiten. Morgens kommt er mit seiner Liste und verteilt an jeden eine Aufgabe und die Besen. Da verstecke ich mich lieber hinter dem Haus, bis alles erledigt ist.“
Moise hat in einem Buch bereits sein Leben dargestellt (Moise mein Freund); in diesem zweiten Band steht seine Freundschaft mit Pater Georg im Mittelpunkt. Es ist die Geschichte, wie ein junger Sozialarbeiter aus Österreich in Rumänien Kindern von der Straße begegnet. Der Schu¨tzling Moise berichtet, wie er mit dem Fremden
gemeinsam seinen Freunden hilft. Es ist ein gegenseitiges Zuhören und Lernen, ein ständiges Kämpfen miteinander und fu¨reinander.
Vielleicht ermutigt diese – einmalige – Beziehung Eltern, Sozialarbeiter, Pädagogen und alle, die sich um Menschen in Schwierigkeiten sorgen,
dazu, der Not ins Gesicht zu schauen, sie zu beru¨hren und einen gemeinsamen Weg zu gehen.
In der Überforderung nicht aufzugeben. Den anderen nicht kluge Ratschläge aufzuzwingen. Vor allem aber ist es das Geschenk einer solchen Freundschaft, dass fu¨r beide das Leben unendlich reich und spannend bleibt.
Das Buch ist unser Dank an Pater Georg zum achtzigsten Geburtstag. Ruth Zenkert und Nora Schoeller
www.elijah.at
In hunderten bunten Zeichnungen hat Moise Momente und Erinnerungen festgehalten, die ihm wichtig erscheinen. Mit großem Sinn für die Komik oder Tragik einer Situation, für die Zuspitzung der Handlung im Bild und konzentriert auf das Wesentliche. Die Zeichnungen regen durch ihre entwaffnende Unmittelbarkeit, ihre Drastik und ihren Humor zum Lachen, Weinen und Nachdenken an, sie vermitteln den brutalen Alltag ebenso wie die erhebenden Feste. Es wird gekocht und gegessen, getanzt und gesungen, und viel gelacht; Kinder werden geboren, Menschen begeben sich in höchste Gefahr, werden krank, sterben eines gewaltsamen Todes. Auf einmal kommt ein fremder Mann, ein Priester aus Österreich, der den Straßenkindern Brot bringt, wie die von Gott gesandten Raben dem Propheten Elijah im Alten Testament. Seit mehr als drei Jahrzehnten ist Moises Leben nun mit den sozialen Projekten von Pater Sporschill verwoben. Die Zeichnungen und Kommentare spiegeln auch die Geschichte dieses ungewöhnlichen Engagements.
Ruth Zenkert, die Moise seit mehr als dreißig Jahren begleitet, und Nora Schoeller haben Moises Zeichnungen zu einem Buch zusammengestellt, das auf völlig neue Weise auf ein abenteuerliches, für viele Menschen unvorstellbares Leben blickt.




