Conin, Mac
Mac Conin, Jahrgang 1961, lebt in Köln. Mit dem Karneval kann er ungefähr so viel anfangen wie mit Büchern ohne Substanz. Nach über drei Jahrzehnten in der Werbebranche, wo er lernte, präzise hinzuschauen und auf den Punkt zu kommen, widmet er sich heute dem Schreiben.
Seine Texte entstehen aus Beobachtung, Zuhören und dem Interesse am Absurden im Alltag. Figuren und Geschichten sollen sich echt anfühlen, nicht glatt oder gefällig, sondern nah am Leben. Das Leben selbst ist absurd genug – und genau daraus bezieht er Stoff und Ton seiner Erzählungen.
2025 gründete er zusammen mit Gerd-Gustl Müller den kontrabande Verlag, der Literatur abseits des Mainstreams veröffentlicht. Neben Romanen, die urbane Themen, soziale Brüche und persönliche Umwege aufgreifen, sind auch Arbeiten entstanden, die direkt aus seiner Lebenspraxis gespeist sind – etwa ein Kochbuch, das seine Erfahrungen auf dem Segelboot in einfache, flexible Rezepte übersetzt.
Montgomery, Lucy Maud
Die kanadische Schriftstellerin Lucy Maud Montgomery wurde am 30. November 1874 in Clifton (heute New London), Prince Edward Island, geboren. Sie ist vor allem für ihren weltberühmten Roman Anne auf Green Gables (1908) bekannt, der die Geschichte des temperamentvollen Waisenmädchens Anne Shirley erzählt. Das Buch wurde ein internationaler Erfolg und zog zahlreiche Fortsetzungen sowie Verfilmungen nach sich.
Montgomery wuchs bei ihren Großeltern in einer ländlichen Umgebung auf, nachdem ihre Mutter früh verstorben war. Schon als Kind entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Schreiben und veröffentlichte als junge Frau erste Erzählungen in Zeitschriften. Trotz gesellschaftlicher Hürden für Schriftstellerinnen ihrer Zeit setzte sie sich mit ihrem literarischen Talent durch.